Symbolbild Fit und Gesund

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Sowohl das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) als auch das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) haben lange als spezielle Kinder- und Jugenderkrankungen gegolten. Aber bei vielen Menschen "verschwinden" die Kernsymptome wie Unaufmerksamkeit oder Hyperaktivität nicht einfach, wenn sie erwachsen werden. Neuere Studien zeigen, dass jeder 2. bis 3. Betroffene auch noch als Erwachsener unter ADS oder ADHS leidet. Wie leben Erwachsene damit? Wer von ihnen benötigt überhaupt Hilfe? Und wie kann geholfen werden? Darüber sprechen wir mit Prof. Andreas Reif, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an der Uniklinik in Frankfurt und mit der Autorin Mina Teichert. Die 38-Jährige aus der Nähe von Bremen hat gerade ein witziges und freches Buch veröffentlicht über ihr Leben mit ADS. Es heißt: "Neben der Spur, aber auf dem Weg - Warum ADS und ADHS nicht das Ende der Welt sind."

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