Symbolbild Fit und Gesund

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Über vier Millionen Menschen, so schätzt man, leiden in Deutschland unter einer altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). Dabei sterben die Sehzellen in der Mitte der Netzhaut ab. Genau in dem Areal, wo der Mensch am schärfsten sieht, der Makula. Dieser gelbe Fleck ist nur fünf Millimeter groß im Durchmesser. Ganz eng sind hier Sehstäbchen und - zäpfchen angeordnet. Wenn in der Makula Sehzellen beschädigt werden oder absterben, können Betroffene nicht mehr lesen, schreiben oder Gesichter erkennen. Am Ende sind sie blind. Da die AMD schleichend anfängt, nehmen viele sie erst wahr, wenn das Auge schon geschädigt ist. Wie erkennt man eine AMD? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es derzeit? Woran arbeitet die Forschung? Und wie können Betroffene unterstützt werden? Gesprächspartner sind Prof. Frank Koch von der Augenklinik des Universitätsklinikums Frankfurt und Oliver Borsch, Wissenschaftler am Zentrum für regenerative Therapien an der TU Dresden.

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