Der Rhein war ein wilder, ungebändigter Fluss, mit vielen Windungen und Seitenarmen. Dass der heutige Oberrhein diesem Bild kaum noch entspricht, geht auf den badischen Ingenieur Johann Gottfried Tulla zurück.

Vor genau 200 Jahren war er die treibende Kraft, um den Fluss zu zähmen und in ein festes Bett zu zwingen. Dass er damit auch Malaria und Armut bekämpfte, sind nur zwei Folgen der damaligen Rheinregulierung. Aber damit nicht genug. Es gibt Flussabschnitte, die für die moderne Schifffahrt nicht tief genug sind.

Heute ist der Rhein die bedeutendste Wasserstraße Europas. Das Projekt "Abladeoptimierung Mittelrhein" soll den Fluss zwischen Wiesbaden und St. Goar vertiefen, um den Binnenschiffern eine höhere Beladung zu ermöglichen. Wie sinnvoll ist das? Welche ökologischen Bedenken gibt es?

Dominik Bartoschek gibt einen hochinteressanten Einblick in die fortlaufende Geschichte der Rhein-Optimierung.

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