Podcast Wer soll das bezahlen? Streit über das dritte Entlastungspaket

Bundeskanzler Olaf Scholz (2.v.r.), kommt mit Omid Nouripour (l), Saskia Esken (r), und Christian Lindner zur Pressekonferenz nach den Beratungen von SPD, Grünen und FDP im Koalitionsausschuss.

Die Krisen dieser Welt schlagen sich aufs Portemonnaie durch. Durch den Krieg in der Ukraine ist Deutschland vom russischen Gas abgekoppelt - und die Energiekrise kostet immense Summen. Die Verbraucherinnen und Verbraucher spüren das zum Teil jetzt schon in höheren Abschlägen für Gas und Strom - völlig durchschlagen wird sich aber das wohl erst im nächsten Jahr. Dagegen helfen soll das dritte Entlastungspaket der Bundesregierung in Höhe von 65 Milliarden Euro. 19 Milliarden davon sollen die Bundesländer dazuschießen, doch die wehren sich: Sie hätten bei der Gestaltung des Paketets nicht mitwirken können, also wollen sie auch nicht zahlen.