Der systematische Massenmord während des Nationalsozialismus in den Konzentrationslagern konnte nur geschehen, weil es viele Täter gab, die mitmachten. Erst 1963 wurden 22 dieser Täter wegen Beihilfe zum Mord vor ein deutsches Gericht gestellt. Der Frankfurter Auschwitzprozess. Dank der unermüdlichen Arbeit des damaligen hessischen Generalstaatsanwaltes Fritz Bauer. Doch wer gedacht hätte, dass weitere Prozesse folgen würden, der wurde enttäuscht. Erst 60 Jahre später gab es so etwas wie Gerechtigkeit im Sinne von Fritz Bauer und wurden NS-Täter verurteilt. Aber sind solche Prozesse heute nicht obsolet? Nein! Sagen alle unsere Gesprächspartner

Autor: Pablo Diaz

Quelle: © Hessischer Rundfunk

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