Podcast Luftwurzler, Auswanderer, Sprachwechsler – Literatur ohne festen Wohnsitz

Symbolbild Kulturlust

Der Literaturwissenschaftler Ottmar Ette hat vor einigen Jahren für das 21. Jahrhundert den Begriff der "Literatur ohne festen Wohnsitz" geprägt. Er ist in diesem Jahr das Motto der Litprom-Literaturtage in Frankfurt, mit dem Untertitel "Schreiben zwischen den Räumen". Einer der Gastautoren ist Tomer Gardi, geboren 1974 in Israel, heute zu Hause in Berlin. Seinen ersten Roman hat er auf Hebräisch geschrieben, den zweiten dann aber - absichtlich - in einem fehlerhaften, radebrechenden, gebrochenen Deutsch: "Broken German". Wir fragen ihn, warum er das getan hat, wie Verlage und Leser*innen darauf reagiert haben und ob Bücher tatsächlich Grenzen überwinden können.

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