Mo Asumang
Bild © Gaby Gerster

Mo Asumang, die in Kassel geboren wurde, kämpft seit vielen Jahren gegen Fremdenfeindlichkeit. Dazu gehört für sie auch die direkte Konfrontation und Auseinandersetzung mit Rassisten.

Viele ihrer Gespräche hat Mo Asumang mit der Kamera aufgezeichnet, zwei Filme und ein Buch sind daraus entstanden und jetzt auch noch eine Video-Installation, die gerade im Rahmen einer Ausstellung zum Thema Rassismus im Deutschen Hygienemuseum in Dresden zu sehen ist. Auf einem zentralen Bildschirm laufen Szenen rassistischer Gewalt. Links und rechts davon sind Mo Asumang und ein Neonazi-Aussteiger zu sehen, die über den Graben der Gewalt hinweg versuchen, sich anzunähern.

Audiobeitrag

Podcast

zum Artikel Mo Asumang - Moderatorin und Filmemacherin

Ende des Audiobeitrags

Eine naive Vorstellung? Nein, sagt Mo Asumang. Es gehe darum, man selbst zu bleiben: "Die Rassisten versuchen, einen aus dem Gleichgewicht zu bringen, so dass du nicht mehr an deine Gefühle von Offenheit und Menschenliebe rankommst." Daher sei das neugierige Zugehen auf Rassisten der beste Weg, deren Strategie zu durchkreuzen. Mo Asumang ist davon überzeugt.

Weitere Informationen

Buchtipp

Mo Asumang: "Mo und die Arier – Allein unter Rassisten und Neonazis"
Verlag: S. Fischer
Preis: 14,99 €

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr-iNFO, 03.9.2018, 19:35 Uhr

Jetzt im Programm