Dzsenifer Marozsan im Zweikampf mit Frankreichs Elise Bussaglia
Dzsenifer Marozsan (Bild) und die deutsche Nationalmannschaft stehen in Frankreich vor einer schweren Aufgabe. Bild © picture-alliance/dpa

Der Ball rollt in Frankreich. 24 Teams ringen um den WM-Titel. Warum die beste Spielerin der Welt nicht dabei ist und warum die Weltmeisterschaft so viel Spannung wie vielleicht noch nie verspricht? hr-iNFO klärt auf.

Die Favoriten

Für Abwehrspielerin Marina Hegering sind sie so zahlreich wie noch nie: "Dazu gehören die USA, Japan, Kanada. England wird sicherlich auch eine große Rolle spielen, Frankreich und Brasilien darf man vielleicht auch auf dem Zettel haben", sagt die Nationalspielerin. Nicht zu vergessen: Australien als Geheimtipp.

Bei den Buchmachern liegen Gastgeber Frankreich und Titelverteidiger USA ganz vorne. Geld würde Svenja Huth aber eher nicht verwetten. "Mittlerweile können acht, neun Nationen Weltmeister werden. Das wird kein Selbstläufer", so die Stürmerin. Denn auch das deutsche Team gilt als ein Favorit auf den WM-Titel.

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Die Stars

Die aktuell beste Spielerin der Welt ist gar nicht dabei. Norwegens Ada Hegerberg hat sich mit dem eigenen Verband überworfen. Für Schlagzeilen werden also andere sorgen – zum Beispiel die US-Amerikanerin Alex Morgan. Die Engländerin Fran Kirby und die Französin Amandine Henry waren zuletzt in starker Form. Nicht zu vergessen außerdem: Die Brasilianerin Marta. Sie war bereits sechsmal Weltfußballerin.

Die Neuheiten

Erstmals kommt bei einer Weltmeisterschaft der Frauen der Videoassistent zum Einsatz. Deutschlands Spielmacherin Dzsenifer Marozsan ist wenig begeistert. "Ich finde, da wird zu viel unterbrochen. Da geht der Fußball ein bisschen verloren", so die Ex-Frankfurterin.

Außerdem feiern einige neuen Regeln Premiere. Bei Freistößen darf zum Beispiel keine Angreiferin mehr in der Mauer stehen. Auswechslungen sollen schneller durchgeführt werden. Bei der WM in Frankreich kann man also einen Blick auf den Zukünftigen Fußball werfen.

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