Knight Rider KITT
KITT - das wasserstoffbetriebene Auto aus Knight Rider Bild © Imago

Vielleicht sollten die deutschen Autobosse einfach mal in eine Videothek gehen. Denn seit Erfindung des Kinos wurden bereits Dutzende alternative Antriebstechniken in Filmen getestet.

Bereits in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts kam der Streifen "20.000 Meilen unter dem Meer" nach einem Buch von Jules Verne in die Kinos. Und dieser Film hatte schon ein Unterseeboot zu bieten, von dem die Welt noch heute träumt. Das Schiff wurde durch eine Brennstoffzelle angetrieben, mit Erdwärme aus einem erloschenen Vulkan. Wohl bemerkt, Jules Verne beendete sein Buch 1870.

Ihrer Zeit ebenfalls weit voraus war natürlich die Serie "Raumschiff Enterprise". Dort wurden Zellstrukturen aufgelöst, um sie woanders wieder aufzubauen: Das alles nannte sich "Beamen". Der berühmte Satz, "Beam me up, Scotty" ist allerdings nie gefallen.

Bananenschalen und Bierdosen

Aber zurück auf die Erde. Leider kennen David Hasselhoff die meisten nur noch wegen des Liedes "Looking for freedom" und der Serie Baywatch. Aber viel beeindruckender war er als Fahrer des PKW namens KITT. Das Auto kommt aus der Serie "Knight Rider" und wurde mit Wasserstoff befeuert. Beginn der Serie war bereits 1982.

Jetzt wird’s aber wirklich durchgeknallt: In Folge 2 von "Zurück in die Zukunft" wurde das berühmte Auto "DeLorean" aus Sicherheitsgründen mit Bananenschalen und Bierdosen befeuert. Dank Fluxkompensator konnte man damit sogar durch die Zeit reisen.

Legendäres Filmfahrzeug
Das Fliewatüüt bei der Weltpremiere des Kinofilms in Köln Bild © Imago

Himbeersirup und magnetische Kraftfelder

Aus Deutschland kommt gar die wildeste Idee: Ein gewisser Robby erfindet ein Auto, das fliegen, schwimmen und fahren kann. Das sogenannte "Fliewatüüt", das auch durch die bärtigen Frauen nicht kaputt gemacht wurde, fuhr mit Himbeersirup.

Und zum Schluss mein Lieblingsantrieb: Im Star Wars Film "Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ ballern die imperialen Sturmtruppen und Helden mit schwebenden Motorrädern durch die Wälder - da kommt auch sogar einer der putzigen Ewoks in Versuchung. Die wurden durch einen "Repulsor“ angetrieben - ein magnetisches Kraftfeld erzeugt dabei als Antrieb einen Antischwerkraftschub bis 500 km/h.

Und? Alles verstanden? Macht nix. Ich auch nicht.

Sendung: hr-iNFO am 3.8. um 16:10 Uhr

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