Familie Goronzy
Oma Katharina Sprenger mit ihrer Tochter Tatjana Goronzy beim Weihnachtsessen Bild © privat

Oma Katharina wohnt zusammen mit Tochter, Schwiegersohn und Enkeltochter in einem Haus: ein schönes Modell für die Familie Goronzy aus Karben. Doch die zunehmende Demenz-Erkrankung der 90-Jährigen macht das Zusammenleben immer schwieriger. Die Großmutter braucht stationäre Pflege im Heim, doch dieser Schritt fällt der Familie schwer.

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Wir begleiten die Familie Goronzy und stellen uns mit ihr den Fragen, die das Thema Pflege aufwirft: Wie finde ich das richtige Heim? Wie gelingt der Übergang? Welche Kosten entstehen? Dieser Artikel wächst Woche für Woche um einen Beitrag. [Zur Dossier-Übersicht]

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Folge 1: Der langsame Abschied hat begonnen

Katharina Sprenger ist eine gepflegte alte Dame mit einer guten Portion Humor. Auf den ersten Blick wirkt die 90-Jährige nicht hilfsbedürftig. Doch sie leidet an Demenz, die ihr Gedächtnis, ihr Denken, ihre Orientierung beeinflusst. Noch lebt die Familie gemeinsam in einem Haus. Doch der Alltag wird immer schwieriger, die Mutter vergisst zu essen oder Medikamente zu nehmen, oder lässt einen Topf mit Butter auf dem eingeschalteten Herd stehen. Die Tagespflege - Frau Sprenger nennt sie scherzhaft Kindergarten - hilft in den Stunden, in denen Tochter und Schwiegersohn arbeiten. Doch die Familie merkt: Sie kann der Großmutter nicht mehr gerecht werden. Deshalb folgt jetzt der schwere Schritt ins Pflegeheim. Doch der fühlt sich besonders für die Tochter nicht richtig an.

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Folge 2: Mut zur Wahrheit

Wie wird die Großmutter reagieren, wenn sie von den Pflegeheim-Plänen der Familie erfährt? Diese Frage stellt sich Tochter Tatjana Goronzy ständig. Vor einigen Jahren noch hat Großmutter Sprenger gesagt, sie könne natürlich wenn nötig in ein Heim gehen. Doch jetzt macht sich bei der 90-Jährigen das Gefühl breit, die Familie wolle sie loswerden. Sozialdienstmitarbeiterin Elena Kalinowska empfiehlt den Angehörigen für den richtigen Übergang ins Heim, immer ehrlich mit den Pflegebedürftigen zu sein.

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Folge 3: Warum Oma doch ins Heim muss

Die Pflegeheim-Pläne von Familie Goronzy sind jetzt konkret: Sie warten auf einen Platz für Großmutter Sprenger. Tochter Tatjana Goronzy hat das Bedürfnis, mit ihrer Mutter darüber zu reden. Will damit jedoch so lange warten, bis der Platz auch tatsächlich frei wird, um die 90-Jährige nicht unnötig zu belasten – denn das Warten kann Wochen bis Monate dauern.

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Folge 4: Demenz - wenn die Erinnerung langsam zerfällt

Wenn Katharina Sprenger den Raum betritt, bringt sie meistens gute Laune mit. Der erste Eindruck ist: Da kommt eine fitte 90-Jährige. Erst später, wenn sie ein bestimmtes Repertoire an Sätzen ständig wiederholt, wird klar, dass sie krank ist. Katharina Sprenger leidet an Demenz. Für die Familie und besonders für ihre Tochter Tatjana Goronzy bedeutet die fortschreitende Krankheit, dass die Betreuung zu Hause immer schwieriger wird.

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Folge 5: An der Grenze der Belastung

Katharina Sprenger wird zunehmend hilfsbedürftig. Wie viel können pflegende Angehörige leisten, ohne sich und der Familie zu viel zuzumuten? Tatjana Goronzy wird immer deutlicher klar: Die Demenzerkrankung der Mutter bringt sie und ihre Familie an die Grenze des Machbaren.

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Folge 6: Die Tagespflege als Übergang

Seit über zwei Jahren geht Katharina Sprenger täglich in die Tagespflege des ASB. Tochter Tatjana Goronzy hofft, dass ihrer Mutter dadurch der Übergang in die vollstationäre Pflege später leichter fallen wird. Immerhin sind die Einrichtungen Tür and Tür.

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