Luftaufnahme von Sachsendorf in Brandenburg

Die Wahlen in Sachsen und Brandenburg könnten eine Zäsur markieren. Die traditionellen Volksparteien verlieren nach aktuellen Umfragen weitere Wähler, großer Gewinner dürfte die AfD werden. Unser Reporter Riccardo Mastrocola ist eine Woche in beiden Bundesländern unterwegs und fragt: Was bewegt die Menschen im Osten der Republik?

hr-iNFO Redakteur und Moderator Riccardo Mastrocola

1) Der Kohleausstieg - eine Steilvorlage für die AfD?

Vielen Menschen in der Lausitz fehlt es an Perspektiven und Jobs. Denn davon gibt es immer weniger in der vom Braunkohle-Abbau geprägten Region ganz im Osten Deutschlands. Doch trotz Investitionen vom Bund entstehen neue Stellen nicht von heute auf morgen. Eine Steilvorlage für die AfD? Unser Reporter Riccardo Mastrocola war in Spremberg und hat mit den Menschen dort gesprochen.

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Vater Andreas Rösel und Sohn Tom
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2) Rechte Hochburg? Der Wahlkampf in Bautzen

Bautzen hat den Ruf, eine rechte Hochburg zu sein. Dem sächsischen Verfassungsschutz zufolge bildet der Landkreis einen Schwerpunkt rechtsextremer Betätigung in Sachsen. Im Jahr 2016 ging in der Stadt eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Flammen auf (der Hintergrund der Tat ist allerdings bis heute unaufgeklärt, die Ermittlungen gegen drei Beschuldigte wurde mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt). Bei der Europawahl im Mai erreichte die AfD über 30 Prozent der Stimmen. Wie ist die politische Stimmung kurz vor der Wahl? Riccardo Mastrocola hat sich in der sächsischen Stadt umgehört.

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Bautzen
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3) Der Selfmade-Man von Hoyerswerda

70.000 Menschen haben bis zur Wende in Hoyerswerda gelebt. Heute sind es 30.000. Einer davon ist Guido Schmidt. Er hat die Angriffe 1991 erlebt, als Menschen die Wohnungen von ausländischen Arbeitern und Flüchtlingen belagert haben. Bis heute prägen die Ereignisse das Bild der Stadt. Wie lebt es sich dort jetzt, knapp 30 Jahre später? Haben sich Stadt und Menschen verändert?

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Guido Knapp
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4) Weißwasser: "Hallo, wir sind auch noch da!"

An Weißwasser kommt man nicht zufällig vorbei. Die Stadt an der polnischen Grenze, die zu DDR-Zeiten das Zentrum der Glasindustrie war, ist ein Paradebeispiel für die strukturschwache Region. Doch Oberbürgermeister Thorsten Pötzsch tut alles dafür, damit Weißwasser auffällt.

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Weißwasser
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5) Lausitzer Seenland - Tourismus statt Kohle?

Der Braunkohletagebau hinterlässt riesige Löcher in der Landschaft – in der Lausitz gibt es besonders viele davon. Die meisten sind mittlerweile geflutet und als Naherholungsgebiete erschlossen. Riccardo Mastrocola hat sich die Gegend angeschaut.

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Lausitzer Seen
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6) Görlitz - Gespaltene Stadt?

Im sächsischen Görlitz ist der Anteil der Menschen im Rentenalter besonders hoch, die Zahl der Flüchtlinge besonders niedrig. Die AfD hat hier besonders großen Zuspruch.

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Zum Artikel So tickt der Osten (6): Görlitz, gespaltene Stadt?

Der Blick auf Görlitz von der Peterskirche
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Sendung: hr-iNFO Aktuell, 23.8.2019, 6 bis 9 Uhr

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