75 Jahre Kriegsende Hessen Frankfurt I
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Die privaten Filmaufnahmen der Bombenschäden nach diversen Luftangriffen in Frankfurt zwischen 1943-1945 gehören heute in den Bestand des Institutes für Stadtgeschichte. Die Aufnahmen vom Vormarsch der US-Armee, der Einnahme Frankfurts am 29. März 1945 und der US-Armee bei der Organisation von Nachschub am Frankfurter Flughafen wurden von der US-Armee gemacht.

Frankfurt im Jahr 1945

Über 70 Luftangriffe hat Frankfurt während des Zweiten Weltkrieges erlebt. Noch im März 1945 hieß es für die Frankfurter jeden Tag Fliegeralarm, manchmal sogar mehrmals am Tag.

75 Prozent der Betriebe und Geschäfte waren bei Kriegsende zerstört, nur 15 Prozent der Wohnhäuser unbeschädigt. Insgesamt starben 5559 Menschen bei Bombenangriffen. Die Einwohnerzahl sank währende des Zweiten Weltkrieges von 553.000 auf 269.000.

Am 5. Februar 1945 kam aus dem Oberkommando der Befehl, die Stadt bis zum letzten Mann zu verteidigen. Am 14. Februar 1945 wurden noch 616 Juden in das KZ Theresienstadt deportiert.

Nachdem die US-Armee am 22. März 1945 bei Oppenheim den Rhein überschritten hatten, rückten die 5. US-Infanterie-Division und die 6. US-Panzerdivision von Südwesten auf Frankfurt vor. Nach heftigem Artilleriebeschuss überquerten die US-Soldaten auf der nur teilweise gesprengten Wilhelmsbrücke, heute Friedensbrücke, den Main. 150 amerikanische Soldaten ließen bei der Einnahme Frankfurts noch ihr Leben.

Am 29. März 1945, am Gründonnerstag, war der Krieg in Frankfurt vorbei.

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