75 Jahre Kriegsende Hessen Lahn-Dill-Kreis
Externer Inhalt

Externen Inhalt von YouTube (Video) anzeigen?

An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von YouTube (Video). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Ende des externen Inhalts

Die Filmaufnahmen zeigen den Vormarsch der US-Armee bei Dillenburg, deutsche Kriegsgefangene, die Einnahme von Wetzlar Ende März und ein Lager mit befreiten alliierten Kriegsgefangenen bei Wetzlar.

Der Lahn-Dill-Kreis im Jahr 1945

Am frühen Morgen des Gründonnerstag, am 29. März, erreichten die US-Truppen Wetzlar und stellten ein Ultimatum. Obgleich die Kapitulation unter Todesstrafe gestellt war, übergaben Bürgermeister Horn und Stadtkommandant Brand die Stadt kampflos. Am Tag darauf war der gesamte Lahn-Dill-Kreis befreit.

Das Lahn-Dill-Gebiet hatte noch kurz vor Kriegsende schwere Luftangriffe erlebt. Allein in Wetzlar gab es zwischen Anfang 1944 und März 1945 über 300 Mal Luftalarm. Der am schwersten betroffene Ort der Region war Niederscheld. Die strategische Bedeutung der Eisenbahnbrücke dort wurde den Einwohnern zum Verhängnis. Ihre Zahl schrumpfte von 1800 im Jahr 1944 auf 83 bei Kriegsende. 80 Prozent der Wohnhäuser waren hier zerstört.

In der Region Biedenkopf, Dillenburg und Wetzlar gab es zahlreiche Rüstungsbetriebe, in denen tausende Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten. 1943 gab es insgesamt über 90 Lager für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in der Region.

Jetzt im Programm