Die hr-Radioprogramme haben zum konstruktiven Gespräch eingeladen: "Wir hören dich" hieß das Motto der gemeinsamen Aktion. Am Mittwoch, dem 13. März, ging es um das Thema "Arm und Reich". Zu Wort gekommem sind die Hörerinnen und Hörer.

Die Unterschiede zwischen Menschen mit viel und mit wenig Geld in Deutschland werden immer größer. Wie wirkt sich das auf unsere Gesellschaft aus? Wie erleben die Menschen das?

Welche Ideen gibt es, die Unterschiede zu überwinden? Um diese brennenden Fragen ging es bei der Radio-Aktion "Wir hören dich" des Hessischen Rundfunks (hr) am Mittwoch, 13. März. Den ganzen Tag über haben die einzelnen hr-Radioprogramme das Thema in ihrer Berichterstattung aufgegriffen. Von 18 bis 20 Uhr schalteten sie dann – erstmals in der Geschichte des hr – zu einer gemeinsamen Sendung zusammen. Es moderierten Dagmar Fulle und Gunnar Töpfer. Im Mittelpunkt der Sendung: die Hörerinnen und Hörer.

Das Thema rund um Konflikte, die durch die Ungleichheit von Einkommen und Vermögen entstehen können, hatte auch die erste Tour der "WIR-Box" des hr bestimmt. Vom 11. bis 15. Februar hatten drei Reporterinnen elf hessische Städte angesteuert und dort mit den Menschen unter anderem über "Spaltpilze" der Gesellschaft diskutiert: Ist es Geld, Religion oder Bildung, ist es der Unterschied zwischen Stadt und Land – oder alles zusammen? In der gemeinsamen Radio-Sendung am 13. März wurden die Einkommensunterschiede in den Mittelpunkt gerückt und Hörer erzählten, wie sie die Konflikte erfahren und damit umgehen. Einige von ihnen saßen im Studio, andere nahmen mit ihren Aufnahmen aus der "Wir-Box" teil.

Die Radio-Aktion "Wir hören dich" wurde über mehrere Monate von einem Team der Programme hr1, hr2-kultur, hr3, hr4, hr-iNFO und YOU FM vorbereitet. "Was spaltet die Gesellschaft" wird bei insgesamt vier Terminen in diesem Jahr diskutiert werden.

"Es geht darum, die ganze Schlagkraft des Radios zu nutzen", so Hörfunkdirektor Heinz Sommer. "Wir wollen wichtige gesellschaftliche Inhalte thematisieren, mit unseren Hörerinnen und Hörern darüber sprechen und einen konstruktiven Austausch ermöglichen", erläutert der Koordinator des Projekts, Frank Statzner. Wichtig ist ihm, dass nicht nur die Probleme benannt, sondern auch auf positive Aspekte geschaut und nach Lösungen gesucht wird.

Weitere Informationen

Das hr-Radioereignis am Mittwoch, 13. März

  • gemeinsame Sendung von 18 bis 20 Uhr in den hr-Radioprogrammen hr1, hr2-kultur, hr3, hr4, YOUFM, hr-iNFO
  • Interviews, Gespräche, Beiträge zum Thema im Tagesprogramm der hr-Radioprogramme hr1, hr2-kultur, hr3, hr4, YOUFM, hr-iNFO
  • nach der Sendung als Podcast hier unter www.deutschland2019.de
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