Gemeinsam Fragen stellen. Gemeinsam nach Antworten suchen. Die hr-Hörfunkprogramme laden zum dritten Mal zu einem spannenden, konstruktiven Gespräch: „Deutschland 2019 – Wir hören dich“. Diesmal heißt die Sendung „Herkunft, Kultur, Religion: Finden wir zusammen?“ Dabei kommen Hörerinnen und Hörer zu Wort, im Studio, per Telefon, E-Mail und Social Media.

An diesem Tag von 18 bis 20 Uhr schalten sich alle hr-Radioprogramme erneut zu einer gemeinsamen Sendung zusammen. Doris Renck (hr2-kultur) und Gunnar Töpfer (hr3) moderieren, außerdem vor dem Studiomikrofon: die Hörerinnen und Hörer der hr-Radios.

Videobeitrag

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zum Video Herkunft, Kultur, Religion: Finden wir zusammen?

Doris Renk lädt ein zum Radio-Ereignis
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Über Telefon und Internet sind die Sendungsmacher mit ganz Hessen  verbunden. Darüber hinaus beschäftigen sich hr1, hr2-kultur, hr3, hr4, hr-iNFO und YOU FM zuvor in ihren Programmen den ganzen Mittwoch mit dem Thema.

Integration und Migration: Finden wir zusammen?

Das Radioereignis „Wir hören dich“ scheut sich nicht, Themen anzupacken, die auf- und anregen, aber auch nachdenklich machen. „Herkunft, Kultur, Religion“, drei Begriffe, die für sich genommen neutral klingen, im Zusammenhang aber möglicherweise Konfliktstoff bieten. Denn nach einer Infratest-Dimap-Umfrage im Auftrag des hr gehen 62 Prozent der Wahlberechtigten davon aus, dass die „Unterschiede in Kultur und Religion von Menschen mit verschiedener Herkunft“ ein großes oder sehr großes Problem sind. Die Sendung fragt aber nicht nur danach, ob und wie Religion und Kultur spalten, sondern auch, welche Chancen Migration bietet und wie Integration gelingen kann.

Studiogäste aus ganz Hessen

Die Gäste im Studio wissen, wovon sie reden:

Amina Ehrenreich (21, Nachtschwester und Schülerin des Abendgymnasiums) und Spyridon Korag Acar  (24, Bäckereiaushilfe und Schüler des Abendgymnasiums) kommen beide aus Wiesbaden und haben zugewanderte Vorfahren.

Carmen-Cäcilia Helmke aus Hünfeld (49, Grundschullehrerin) und Susann Solberg aus Frankfurt (57, Bibliotheksangestellte) haben beruflich immer wieder mit der Thematik zu tun.

Neben vielen anderen hatten sie sich in der fahrbaren WIR-Box des hr zum Thema geäußert, beim Hessentag in Bad Hersfeld und beim Europa Open Air von hr und EZB in Frankfurt.

In der Sendung sind noch viele weitere Meinungen von Besuchern der WIR-Box zu hören. Darüber hinaus können während der Diskussion im Radio alle Interessierten per Anruf oder online über www.deutschland2019.de ihre Meinung sagen oder Fragen stellen.

Radio als gemeinsame Plattform

hr-Moderatorin Doris Renck weiß aus der vergangenen „Wir hören dich“-Sendung im Juni: „In der besonderen, konzentrierten Atmosphäre eines Radiostudios können wir offen diskutieren, selbst wenn Hunderttausende zuhören.“ Und ihr Kollege Gunnar Töpfer ergänzt: „Weil man im Radio so unmittelbar und direkt miteinander reden kann, entsteht eine Nähe, die im besten Fall dazu führt, auch einmal die Sicht des anderen einzunehmen.“

„Deutschland 2019  – Wir hören dich“: Das ist die Aktion

Die Radio-Aktion „Wir hören dich“ ist von einem Team der Programme hr1, hr2-kultur, hr3, hr4, hr-iNFO und YOU FM entwickelt worden. „Was spaltet die Gesellschaft?“ wird bei insgesamt vier Ereignissen in diesem Jahr diskutiert. „Es geht darum, alle Möglichkeiten des Radios zu nutzen“, so hr-Hörfunkdirektor Heinz  Sommer. „Wir wollen unseren Hörerinnen und Hörern einen konstruktiven Austausch zu wichtigen gesellschaftlichen Themen in ihrem Radio ermöglichen“, sagt Projektleiter Frank Statzner. Dabei werden nicht nur Probleme benannt, sondern es wird auch nach Kompromissen und Lösungen gesucht.

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