Die Autor*innen von "Jung. Macht. Politik."

Mit "Jung. Macht. Politik." wollen wir neue Gesichter zeigen. Von jungen Menschen, die den Antrieb haben, unsere Gesellschaft zu verbessern. Die Recherche ist auf Augenhöhe: Wie der politische Nachwuchs sind auch unsere Autor*innen allesamt unter 35.

Fridays For Future- und Black Lives Matter-Demos haben viele junge Leute auf die Straße gebracht. Und gezeigt: Von einer politikverdrossenen Jugend kann keine Rede sein. Welche Wege junge Menschen im Jahr 2020 wählen, um politisch aktiv zu werden, zeigt "Jung. Macht. Politik".

Bei dieser Online-Serie handelt es sich um ein Multimedia-Projekt der Journalismus-Student*innen des Journalistischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit hr-iNFO.

Die Autor*innen hinter "Jung. Macht. Politik." waren auf der Suche nach politisch aktiven, jungen Menschen. Nach unverbrauchten Gesichtern, Ideen und Elan. Und nach Wegen, Euch diese Personen und die Ergebnisse der Recherchen genau so zu präsentieren, wie sie sind: neu, vielfältig, mitreißend.

Konzept:

Seit Mitte April laufen die Recherchen. Drei Monate - was nach viel Zeit klingt, ist für ein multimediales Projekt schon sportlich. Während eines Pandemie-Semesters, in dem sich Student*innen, Redakteur*innen und Dozent*innen nie und Journalist*innen und Protagonist*innen nur selten persönlich sehen konnten, umso mehr.

Deshalb sind vielleicht auch nicht alle Videos Hochglanz, nicht alle Bilder perfekt geschossen, wie Ihr es vielleicht gewohnt seid. Mal Skype-Aufzeichnung, mal mit dem Smartphone der Protagonist*innen selbst aufgezeichnet, das gehört 2020 eben dazu. Und wir haben es in Kauf genommen, um Euch trotz aller Einschränkungen einen authentischen, gut recherchierten Eindruck von den Ideen einer neuen politischen Generation geben zu können.

Dass alle unsere Autor*innen unter 35 sind - und wir diese Altersmarke auch für den allergrößten Teil der Protagonist*innen einhalten -, ist gewollt. Auf Augenhöhe miteinader sprechen war ein großes Anliegen in diesem Projekt. Ebenso wie dennoch die journalistische Distanz zu wahren.

Die Sternchen in Worten wie "Autor*innen" werdet Ihr bereits bemerkt haben. Ein Großteil unserer Protagonist*innen verwendet gendergerechte Sprache - und auch wir haben uns dazu entschieden, dies zu tun. Der notwendigen Vielfalt unserer Gesellschaft und unserer Repräsentant*innen soll damit ebenso Ausdruck verliehen werden wie der Tatsache, dass wir ausdrücklich niemanden, egal welcher Hautfarbe, Religion, Geschlechtsidentität oder politischen Gesinnung, ausschließen wollen.

So haben wir auch versucht, Aktivist*innen vieler Bewegungen ebenso zu Wort kommen zu lassen wie Politiker*innen möglichst vieler Parteien. Wo dies im Einzelnen nicht gelungen ist, dürft Ihr davon ausgehen, dass wir nichts unversucht gelassen haben, Gesprächstermine zu bekommen.

Solltet Ihr dennoch den Eindruck haben, dass wir etwa eine Bewegung, eine Person oder eine ganze Partei übersehen haben oder unseren oben formulierten Ansprüchen nicht gerecht geworden sind, sucht bitte den Dialog: Wir freuen uns über Feedback an jungmachtpolitik@hr.de.

Podcast:

Während der Recherchen zu "Jung. Macht. Politik." ist auch der gleichnamige Podcast entstanden. Sandra Müller, Redakteurin bei hr-iNFO, spricht in jeder Podcast-Folge mit einer jungen Person, die sich auf irgendeine Weise politisch engagiert.

Dabei geht es auch darum zu zeigen, welche Wege neben der klassischen Parteilaufbahn heute existieren. Es gibt ja ein ganz breites Spektrum an Möglichkeiten: Von Demos auf der Straße bis hin zur Gründung einer ganz neuen Bewegung, weil man sich mit den vorhandenen Parteien irgendwie nicht identifizieren kann. All das soll abgebildet werden. In den Gesprächen geht es um dieses Engagement und natürlich auch um die Frage, welches Verständnis von Politik die jeweils interviewte Person hat.

Der Podcast erscheint ab dem 15. Juli alle 14 Tage im Channel hr-iNFO Poltik.

Die Autor*innen:

Die Autor*innen von "Jung. Macht. Politik."

Autor*innen, von links nach rechts, von oben nach unten:
1. Maxie Römhild, Finn Holitzka, Ines Alberti, Fabian Dombrowski, David Metzmacher, Katja Neitemeier, Laura Oehl, Tobias Brenner, Katharina Kleine Wächter
2. Eva-Maria Ermisch, Selina Rudolph, Philip Brändlein, Mona Wenisch, Dilay Avci, Björn Hahn, Paul Siethoff, Christina Brummer, Judith Bräuniger
3. Rebecca Reinhard, Sophia Allenstein, Janek Alva Kronsteiner, Alice Kuropka, Henrik Rampe, Katharina Wellems, Léonardo Kahn, Fabian Jutzi
4. Finn Müller, Jan Christoph Freybott, Hannes Köhle, Nils Gundel, Lukas Fortkord, Lukas Nickel, Nadine Graf, Dina Koletzki de Salazar
5. Jana Ballweber, Frederik Schmidt, Lisa Schneider, Sarah Breunig, Simon Mertens, Julia Hercka, Tim Neumann, David Luding, Timo Kurth
Nicht im Bild: Saladin Salem

Redaktion:

Frederik von Castell (hr & Uni Mainz)

Christina Sianides (hr)

Sandra Müller (hr)

Klaudija Schnödewind (hr)

Kerstin Henninger (hr)

Weitere Informationen

Die Autor*innen studieren am Journalistischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Infos über das Projekt Jung. Macht. Politik. der Uni Mainz in Kooperation mit hr-iNFO gibt es hier. Fragen und Feedback? Gerne per Mail an jungmachtpolitik@hr.de!

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