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Zum Artikel Rechte oder Risiken - was dürfen Corona-Geimpfte?

Sara Bhatti und Karoline Preisler

Ins Restaurant, in den Urlaub, Freunde und Familie treffen: Wer gegen Corona geimpft ist oder eine Erkrankung überstanden hat, soll das wieder dürfen, sagt die FDP-Politikerin Karoline Preisler. "Echt jetzt?"-Gastgeberin Sara Bhatti hält dagegen: "Vorsicht, da gibt es eine Menge Risiken!" Was denken Sie? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Karoline Preisler, 49 Jahre alt, war selbst an Corona erkrankt und wurde bundesweit bekannt durch ihr Corona-Tagebuch. Sie sagt: "Geimpfte müssen jetzt ihre Grundrechte zurückbekommen. Es geht nicht um Sonderrechte. Es geht darum, dass sie etwas bekommen, was sie die ganze Zeit für sich in Anspruch nehmen konnten und was für eine kurze Zeit nach dem Infektionsschutzgesetz eingeschränkt war.”  

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Sara Bhatti, 30 Jahre alt, Impfbefürworterin, sagt: "Im letzten Jahr prognostizierte die AfD den Impfzwang durch die Hintertür, das wurde abgewiegelt, nun kommt er doch." Wer alle seine Grundrechte zurück wolle, müsse sich impfen lassen. "Was aber ist mit Kindern, was ist mit Menschen, die sich nicht impfen lassen möchten?"

Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

In unserer Streitsendung "Echt jetzt?" treffen die beiden aufeinander und tauschen 18 Minuten lang ihre Argumente aus. Wir möchten wissen: Wer hat Sie überzeugt? Wer hat die besseren Argumente? Wir freuen uns über Ihre Meinung im Kommentarfeld am Ende des Artikels!

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Echt jetzt? Überzeug mich in 18 Minuten!

Viel Emotion, viel Aufregung - aber Meinungen austauschen, über Argumente und auch deren Tauglichkeit reden? Eher selten. Das kommt Ihnen bekannt vor? Uns auch. Mit unserem neuen Format wollen wir das ändern. Wir wollen reden und sogar streiten – aber nicht übereinander, sondern miteinander: Zwei Personen mit zwei Meinungen gemeinsam in einem Gespräch. Und dann sind Sie dran: Wir sind sehr daran interessiert zu erfahren, was Sie über das Gehörte denken. Was Sie überzeugt hat, was nicht. Deshalb gehört zu jeder Folge auch die Möglichkeit, die Sendung und den Inhalt zu kommentieren.

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20 Kommentare

  • Deutlich wurde, dass das Grundproblem mit der Priorisierung geschaffen wurde und das ist jetzt nicht mehr weg zu bekommen. Dass Personen, von denen nach dem bisherigen Stand der Wissenschaft keine Gefahr mehr ausgeht, nicht mehr mit Einschränkungen belegt werden dürfen, die das Ziel haben, vor den nun nicht mehr bestehenden Gefahren zu schützen, folgt aus der Verhältnismäßigkeit.
    Insofern hat Sarah Bhatti stringenter argumentiert und auf Aspekte hingewiesen, die Karoline Preisler nicht wahrhaben will:
    Es ist etwas besonderes, keiner Ausgangsbeschränkung zu unterliegen, such bewegen zu dürfen
    Ja, die Alten haben den Krieg miterlebt, und das war schli. Nur ist das ein ziemlich schlechtes Argument, um jungen Menschen zu sagen, dass sie erst dann menschliche Bedürfnisse artikulieren dürfen, wenn sie auch durch so etwas gegangen sind. Darauf laufen nämlich die Argumente von Frau Preisler hinaus
    Danke für die Beiträge und das Format!

  • Mich hat Frau Preisler mehr überzeugt, obwohl sie an einer Stelle m. E. das falsche Argument für die richtige Folgerung gebracht und ein anderes gar nicht genannt hat: Der Punkt ist nicht, dass Geimpfte SELBST nicht mehr gefährdet sind, sondern dass sie (nach aktuellem Stand der Wissenschaft) ANDERE nicht mehr oder kaum noch gefährden. Der Grund für die Einschränkung war ja die Gefährdung ANDERER. Sich selbst darf jeder gefährden, z. B. wenn er eine Krebsbehandlung ablehnt. Ein im Podcast nicht genanntes Argument für das Aufheben der Beschränkungen für Geimpfte ist, dass es letztlich auch den (noch) nicht Geimpften nutzt, wenn dadurch Betriebe wirtschaftlich überleben, die sonst womöglich pleite wären, bis auch der letzte Willige noch geimpft ist. So profitieren auch die, die (wie ich) erst später an der Reihe sind, wenn es bis dahin den Friseursalon, das Restaurant oder das Geschäft überhaupt noch gibt! Also, gönnt doch Alten, Kranken, Pflegekräften etc. das bisschen Zeitvorsprung!

  • Antwort von hr-iNFO an Andreas Zimmermann,

    wenn uns jemand etwas schlichtweg Falsches unterstellt, dann reagieren wir. Ansonsten kann hier jeder seine Meinung - von uns unkommentiert - frei äußern.

    Viele Grüße aus der Redaktion

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