Abgeordnete im Bundestag

Abgeordnetendiäten waren Jahrzehnte lang ein immer wiederkehrender politischer Streitpunkt. Zuletzt ist es ruhiger geworden, denn die Abgeordneten müssen sich die Erhöhung nicht mehr selbst genehmigen. Lukrativ ist der Job trotzdem.

10.013 Euro bekommen Bundestagsabgeordnete seit dem 1. Juli monatlich überwiesen. Das sind knapp 71 Euro weniger als bisher. Der Grund: Wegen der Corona-Pandemie ist die steuerpflichtige Entschädigung erstmals gesunken.

Denn seit 2016 wird die Entwicklung der Diäten an die Entwicklung der sogenannten Nominallöhne gekoppelt. Und da die in der Pandemie gesunken sind, haben eben auch die Abgeordneten weniger Geld bekommen. 

Die Alterversorgung ist besonders umstritten

Zur Diät in Höhe von 10.013 Euro kommt noch eine steuerfreie Kostenpauschale von monatlich rund 4.500 Euro für Bürokosten im Wahlkreis oder Mehraufwendungen in Berlin. Besonders umstritten ist die Altersversorgung.

Bereits nach einem Jahr Bundestag erwirbt ein Abgeordneter bereits einen Pensionsanspruch von 250 Euro. Nach 27 Jahren im Parlament sind es 6.759 Euro. Schon jetzt gibt der Bund für die Altersentschädigung von Abgeordneten jährlich 50 Millionen Euro aus.

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