Ihre Kommentare Wie gefährlich ist der Klimawandel?

13 Kommentare

  • Ich glaube an den Klimawandel, auch wenn er von den Linksgrünen übertrieben dargestellt sein dürfte. Mir gefällt nur nicht, wie Deutschland sich mehr als andere Länder selbst in Fleisch schneidet und seine Industrie unnötig zerstört.

  • Der Klimawandel ist real und Leugnung bringt uns nichts.
    Als Liberalem stößt mir allerdings auf, dass aus einem Klimawandel nicht automatisch eine politische Agenda folgt.
    Dann gibt es eben einen Klimawandel. Der Staat soll nach wie vor nur das Leben und Eigentum schützen. Der Staat ist nicht dazu da, das Wetter in 100 Jahren zu kontrollieren, Häuser mit bestimmter Dämmung zu bauen, Strompreise festzulegen oder der Automobilbranche die Auspufftechnologie vorzuschreiben.
    Natürlich ist die Realität etwas komplexer, weswegen es eine Debatte braucht - aber dies ist mein Hauptproblem mit der Situation.

  • Auch bei diesem Thema ist das Bild interessant, welches der HR als Aufmacher wählt. Es zeigt vertrocknete Erde, einen toten Baum, einen kalten Himmel und keinerlei Menschen. Entweder hat sich der HR schon unterbewusst entschieden, dass es Zeit für Panik ist. Oder der HR manipuliert bewusst die Debatte.

  • So gefährlich wie der Niedergang eines großen Kometen - Nördlinger Ries z.B., weil schon viel Natur verloren gegangen ist - Gletscher, Tier- und Pflanzenarten und die Menschen ihr Verhalten nicht ändern wollen.

  • Die Debatte um darum, wie dramatisch und wie menschengemacht der Klimawandel ist, läuft ja noch. Entgegen dem politimedialen Gequatsche, gibt es keinen Konsens. Ein Drittel aller Wissenschaftler glaubt daran, ein Drittel ist unsicher, ein Drittel bestreitet es.
    Ein ganz anderer Punkt ist aber, wie die Elite aus Politik und Wirtschaft die wissenschaftlichen Forderungen umsetzen wird. In den letzen Jahrzehnten hat die deutsche Politik in allen Bereichen klar versagt. Die haben am EU-Imperium, an Gendersprache, an hohen Strompreisen, an zu vielen Gesetzen und an möglichst vielen schlecht integrierten Ausländern gebastelt. Und eine Finanzkrise hat uns die staatliche Zentralbank durch künstliche Inflation auch noch geschenkt. Das macht mir mehr Sorgen als ein Klimawandel, gegen den wir dank steigendem Wohlstand und sich expotentiell entwickelnder Technologie immer stärker imun sind.
    Ich sehe, ehrlich gesagt, ziemlich schwarz und will derzeit vom Klimawandel nicht viel wissen.

  • Es wäre schon ganz nett, wenn nicht bei jedem warmen Sommer oder Hochwasser der Klimanotstand ausgerufen würde. Der HR selbst überbietet sich leider häufig mit Superlativen wie "heißester Sommer der Wetteraufzeichnung", während man die mittelalterliche Wärmeperiode verschweigt oder noch höhere Fluten vor Jahrhunderten auf den hölzernen Hochwassersäulen ablesen kann.

  • Es war immer von vorneherein klar, dass einige Menschen nicht den Klimaforschern blind trauen und sich einverstanden erklären werden, das Land zu de-industrialisieren. Dementsprechend gab es von vorneherein diverse Methoden, um dafür zu sorgen, dass die Opposition zur Klima-Agenda scheitert.

    Großkonzerne wie Koch Industries kauften die Opposition auf und können, je nach Bedarf, Geld zuschießen oder reduzieren.
    Die Klimawandel-Agenda triggert unvermeidlich die gewöhnlichen Aktivisten aus dem Bereich Verschwörungsmedien und Rechtsextremismus. Rund 85 der Bürger werden dadurch abgeschreckt.
    Es tauchen Personen und Organisationen auf, die die Klimaforschung angreifen, aber dabei heftige Fehler machen. Je mehr Sensationsmeldungen hinterher entkräftet werden, umso mehr sinkt die Glaubwürdigkeit der Opposition.
    In den USA ist die Opposition zur Klimawandel-Agenda fest in den Händen der Republican Party, wo sie aber nur hingehalten werden.

  • Ich nehmen den Klimawandel schon ernst,
    aber an ihm lässt sich die lächerliche Situation Deutschlands ablesen:

    - Es ist ein wissenschaftliches Thema: aber die bekanntesten Gesichter sind eine Schülerin mit Asperger-Syndrom und eine 25-jährige Geografin aus einer der reichsten Familien Deutschlands.

    - Es braucht technologische Lösungen, aber die meisten missbrauchen es für ihren sozialistischen "System Change not Climate Change" Quatsch.

    - Die CO2-freundlichste Technologie wäre Kernkraft, aber die hat Merkel wegen einer Flutwelle in Japan abgeschaltet (nachdem sie vorher das Gegenteil erzählte).

    - Das Thema wurde erfunden vom Adel, Militär und Konzernen, aber die Klimahüpfer halten sich für eine Graswurzelbewegung.

    - Die Klimakämpfer reden über Gerechtigkeit, aber die Deutschen zahlen die höchsten Strompreise der entwickelten Welt.

    - Der HR hat noch nie einen klimakritischen Wissenschaftler interviewt, aber berichtet über Klimahysterie als Unwort des Jahres.

  • Ich las zuletzt das Buch "Unerwünschte Wahrheiten" von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning. Die Autoren waren beim hessischen Umweltministerium und dann Unternehmensführer des zweitgrößten deutschen Windkraftunternehmen bzw. Geologieprofessor und Gutachter der IPCC-Berichte.

    Es ist schon erstaunlich, wie umstritten das Thema ist, wovon man laut den Massenmedien gar nichts hört. Ich wünsche mir vom HR dringend mehr Debatte und mehr unterschiedliche Experten.

    Laut dem oben genannten Buch widerspricht sich der IPCC-Bericht selbst. Vorne in der politischen Zusammenfassung werden anderen Daten genannt, als weiter hinten in den Statistiken (die niemand liest) tatsächlich erhoben wurden. Wenn das selbst der Politik und den Medien nicht auffällt, dann sind wir arm dran.

    Vieles soll darauf schließen lassen, dass wir noch bis zum Jahr 2100 Zeit für eine Umstellung auf klimaneurale Wissenschaft haben. Wieso überbieten sich dann alle Parteien bis 2030, während China Kohlkraftwerke baut?

  • Es soll langfristig möglicherweise ein Problem mit dem Klimawandel geben.
    Ein gutes Wahlprogramm bietet dazu - wie bei fast allen Themen - keine einzige Partei.
    Der beste Weg wäre - wie bei fast allen Themen - eine Mischung aus FDP und AfD.

  • Es wurden schon viele Analogien und Bilder verwendet um die Gefährlichkeit des Klimawandels darzustellen. Von lethargischen Fröschen im sich erhitzendem Wasser, vom Kölner Dom unter Wasser und von verbrannten Landschaften und Häusern haben sich nicht genug Menschen beindrucken lassen, um die Tragweite der Konsequenzen des stattfindenden Klimawandels zu verstehen.
    Daher ist die größte Gefahr am Klimawandel und für die Verschlimmerung des Klimawandels der Mensch selber. Viele Menschen und vor allen Dingen Menschen in entscheidenden Positionen haben noch nicht verinnerlicht, dass es hier um unsere und zukünftige natürliche Lebensgrundlagen geht.
    Die Menschen müssen verstehen, dass sie aus ihrer Komfortzone herausmüssen und viele kleine Änderungen im Alltag selbst vornehmen müssen, um nicht mit Naturgewalt aus ihrer Welt vertrieben zu werden. Wir können nicht darauf vertrauen, dass schon jemand etwas erfinden wird oder dass wir uns in Sicherheit einbauen können. Der Mensch muss es machen!

  • Klimawandel ist eine ernst zu nehmende Gefahr.
    Aber unsere dumme und korrupte Politik ist eine noch größere Gefahr.
    Es wäre besser nichts zu tun, als das Falsche zu tun.
    Denn jeder Bürger kann sich zur Not selbst schützen, weswegen nach Statistiken auch die Todesopfer durch Klimaereignisse in den letzten 100 Jahren um 90 gesunken sind, ohne dass die Politik etwas getan hätte.
    Wir brauchen vor allem keine Überreaktion und eine Debatte, die bisher nicht stattfindet. Bloß weil die Medien über kaum ein Thema mehr reden und nach Umfragen die Deutschen angeblich den Klimawandel für das wichtigste Thema halten (ohne dass 99 ein Buch dazu gelesen haben), bedeutet das noch lange nicht, es gäbe ein wissenschaftliche, demokratische Debatte.

  • Panikmache