Schüler sitzen im Unterricht

Im "hr-iNFO Küchenkabinett" wollen wir Eure Meinung zu wichtigen politischen Themen hören. Diesmal geht es u.a. um die Frage, ob wir Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem haben. Schreibt uns oder schickt uns eine Sprachnachricht!

Bildung ist traditionell ein großes Thema in Wahlkämpfen, so war es zumindest bisher immer. Aber auch diesmal?

Wir wollen von Euch in dieser Folge unseres Küchenkabinetts wissen: Bekommt Bildung in diesem Bundestagswahlkampf die Bedeutung, die sie verdient? Wann ist man eigentlich gebildet? Und: Haben wir Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem?

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Das hr-iNFO Küchenkabinett

Die Küche ist ein Ort der Zusammenkunft und des Austauschs. Und sie hat eine Gemeinsamkeit mit der großen Politik: Das richtige Rezept ist entscheidend. Kurz vor der Bundestagswahl sprechen wir im hr-iNFO Küchenkabinett beim Schnippeln, Kochen und Servieren über Themen, die die Menschen in Hessen bewegen - von Bildung bis bezahlbaren Wohnraum. Wir fragen: Was ist der Status Quo? Wo liegen die Herausforderungen? Was bieten die Parteien? Und was wollt IHR, die Wählerinnen und Wähler?

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Schickt uns Eure Meinung per WhatsApp-Sprachnachricht unter der 0800/800 77 77 oder direkt hier im Kommentarfeld!

Sendetermin ist der 16. September um 20:35 Uhr. Außerdem findet Ihr die Folge schon vorab hier als Podcast.

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10 Kommentare

  • Wer Bildung als Aufstieg begreift hat auch jetzt alle Möglichkeiten. Andere Länder haben Schule unter freiem Himmel oder in Bruchbuden kein tablet oder whiteboard, und trotzdem bessere Ergebnisse wie kommt das? Disziplin und harte Noten statt Sozialismuss , linke Indoktrinierung und Gleichmacherei ist die Lösung!! Der gesunde Menschenverstand ist leider auf der Strecke geblieben.

  • Klar dass der linke HR mal wieder auf abstrakten Sozialwissenschaftstheorien wie "Chancengleichheit" rumhackt, die mit der Realität nichts zu tun haben. Das größte Manko unserer System ist fehlende Individualität. Schüler müssen individuell gefördert werden. Sie müssen Persönlichkeitsterst machen (Big Five) und sich selbst besser einschätzen können. Es sollte nicht heißen "Du kannst aber gut malen" sondern "Du hast ein Talent für Kunst. Hier ist die Abteilung in der Bibliothek, die Dir gefallen könnte. Hier sind 5 Schüler aus Jahrgängen über Dir, die auch gut malen. Hier ist ein Computer mit Grafikprogrammen. Hier sind 5 Magazine über die Werbebranche. Hier sind 50 Kontakte in die Wirtschaft für Praktikas. Hier ist ein Facebooklink zu einer Messe".

    Unser Bildungssystem ist übrigens staatlich Chancengleichheit, zumindest zu 80 bis 90. Wenn es keine Chancengleichheit gäbe, wer soll dann eigentlich zurücktreten? Die Kanzlerin? Der Bildungsminister? Der Ministerpräsident?

  • Ich würde mir nicht zu wissen anmaßen, wie ein komplettes System der Bildung besser funktionieren kann. Ich kann nur Stichpunkte geben, was ich persönlich als Schüler und Student am meisten vermisst habe oder im Nachhinein als Mangel erkenne.

    - Ich war damals verwirrt und traurig, wie unpersönlich das System ist. Die Lehrer erklärten nie das große Ganze. Warum war ich da? Warum lernt man etwas? Wie ist die Einordnung in mein Leben, die Gesellschaft und die ganze Welt.

    - Mir fehlte mehr Vielfalt beim Lernen. Mehr Wechsel zwischen Frontalunterricht, Gruppenarbeit oder individueller Freiheit. Auch Ausflüge und Praktika waren lehrreich.

    - Mir fehlten mehr Debatten. Zu oft waren die Gespräche steif und unehrlich. Irgendwo zwischen sich nicht blamieren und dem Lehrer nach dem Mund reden. Kein Wunder, dass wir so eine schlechte demokratische Debattenkultur haben.

    - Die letzten 100 Jahren Politik - genau wo es spannend wird - waren zu 70 Propaganda. Staatliche Bildung halt.

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