Wohnungssuche-Aushang  an der Uni Frankfurt

In wenigen Wochen ist Bundestagswahl. Und wir wollen eure Meinung zu wichtigen politischen Themen hören. Diese Woche zur Wohnungspolitik. Kommentiert eure Gedanken oder schickt uns eine Sprachnachricht!

Seid ihr zufrieden mit der Wohnungspolitik? Glücklos auf Wohnungssuche? Oder wollt ihr gravierende Änderungen auf dem Wohnungsmarkt? Schickt uns eure Meinung per WhatsApp-Sprachnachricht unter der 0800/800 77 77 oder direkt hier im Kommentarfeld!

Ihre Kommentare 'Trautes Heim, Glück allein' – was muss die Politik für dein persönliches Wohnglück tun?

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12 Kommentare

  • Nein, ich bin nicht zufrieden mit der Wohnungspolitik. Auch ich halte die Förderung von Wohnungsbaugenossenschaften für sinnvoll. Die Stadt kann den Wohnungsbau nicht Investoren überlassen. Wenn maximal Gewinn aus den Objekten gezogen werden soll, können sie nicht gleichzeitig von der breiten Masse genutzt werden. Gutes und würdevolles Wohnen ist die Voraussetzung für eine solide soziale Entwicklung (was langfristig weniger Ausgaben in diesen Bereichen bedeutet). Das müssen keine Luxuswohnungen sein, aber bedachtsam und sinnvoll geplante. Von den Verdichtungen halte ich nicht viel. Zu dichtes gedrängtes Wohnen macht auf die Dauer aggressiv und unzufrieden. Es wird keine Haurucklösungen geben. Die Stadt wird sehr langfristig planen müssen. Schauen wir nach Wien. Ich selbst wohne in einem 100 Jahre alten Wohnungskomplex mit kleinen und sehr kleinen Wohnungen und viel Grün, um den sich die Leute reißen. Er bietet gute Lebensqualität jenseits von vergammeltem Beton u. verrotzten Aufzügen.

  • Ja, ich bin zufrieden mit der Wohnungspolitik, bis auf dass Konzerne über Steuerschlupflöcher und Überregulierugn Vorteile gegenüber mittelständischen und privaten Mietern erhalten und dass es zu viel sozialen Wohnungsbau gibt.

  • Verantwortungslosigkeit: Seit dem Millennium löste sich der Staat massenhaft von bestehenden gefördertem Wohnraum, als die Mietpreisbindung wegfiel. Er unterließ es neuen geförderten Wohnraum zu bauen. Die Kassen sollten sich kurzfristig füllen. Damit entzog er den Menschen, mit niedrigem Einkommen bezahlbare Wohnungen, und trieb gleichzeitig das Mieten Niveau in die Höhe. Danach, kam die Agenda 2010, und verstärkte diese Spirale. ALG II und tarifliche Verschärfungen trieben das Dilemma zusätzlich an. Seither, wurde v. staatlicher Seite nur im kleinen Rahmen gebaut. Man überließ es den Investoren Wohnungen zu bauen. Doch, dies betraf, betrifft ausschließlich Wohnraum, im gehobenen Sektor. Wenn, öffentliches Bauland bebaut wird übernehmen das Investoren, mit der Auflage 30 sozialen Wohnraum zu schaffen. In der Realität funktioniert es nicht. Die stützende Hand, ist nicht der Staat, sondern Bau-Genossenschaften. Sie bieten derzeit einen Gegenpol zur Aufwärtsbewegung, in Sachsen Miete.

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