Zwei Hände umfassen gegenseitig ihre Handgelenke

Im "hr-iNFO Küchenkabinett" wollen wir Eure Meinung zu wichtigen politischen Themen hören. Diesmal geht es um die Frage, wie es um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft bestellt ist. Schreibt uns oder schickt uns eine Sprachnachricht!

Unsere Frage an Euch in dieser Folge ist: Gibt es in unserer Gesellschaft noch so etwas wie ein Zusammenhalten der Menschen oder ist sie gespaltener, polarisierter, weniger solidarisch, vielleicht egoistischer geworden?

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Das hr-iNFO Küchenkabinett

Die Küche ist ein Ort der Zusammenkunft und des Austauschs. Und sie hat eine Gemeinsamkeit mit der großen Politik: Das richtige Rezept ist entscheidend. Kurz vor der Bundestagswahl sprechen wir im hr-iNFO Küchenkabinett beim Schnippeln, Kochen und Servieren über Themen, die die Menschen in Hessen bewegen - von Bildung bis bezahlbaren Wohnraum. Wir fragen: Was ist der Status Quo? Wo liegen die Herausforderungen? Was bieten die Parteien? Und was wollt IHR, die Wählerinnen und Wähler?

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Schickt uns eure Meinung per WhatsApp-Sprachnachricht unter der 0800/800 77 77 oder direkt hier im Kommentarfeld!

Sendetermin ist der 2. September um 6:35 Uhr. Außerdem findet Ihr die Folge schon vorab hier als Podcast.

Ihre Kommentare Wie solidarisch ist unsere Gesellschaft?

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16 Kommentare

  • Ich denke es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen solidarisch sein, solidarisch handeln und Solidarität fordern. An letzterem herrscht sicher kein Mangel. Beim Solidarischen Handeln allgemein sehe ich auch noch keinen Engpass, allerdings kommt es da stark of den Bereich und den öffentlich geführten Diskurs an. Maskentragen als Akt der Solidarität und Spenden für die Deutschen Hochwasseropfer funktionieren ganz gut, echte Unterstützung von Kindern aus bildungsfernen Schichten und Umweltschutz (wenn jemand einen SUV fährt verschmutzt er auch MEINE Luft) eher nicht.

    Vor allem stellt sich mir aber die Frage, ob hinter der Forderung nach oder der Praktizierung von solidarischem Handeln nicht vor allem der egoistische Wunsch nach moralischem Whitewashing steht. Ich kann jedenfalls nicht glauben, dass alle Menschen, die laut nach Solidarität schreien, im Grunde ihres Herzens wirklich so selbstlos sind wie sie tun.

  • Wer ist "unsere Gesellschaft"? Die Hessen? Die Deutschen? Die Europäer? Die Steuerzahler? Die Linken? Oder "die Menschen", die unsere Politiker seit neuestem sagen...

    Zivilisation hat die Aufgabe, nicht nur solidarisch zu sein, sondern auch unsolidarisch jenen gegenüber zu sein, die es nicht verdient haben.

    Leider wurde in der Vergangenheit von der politischen Klasse und vom Hessischen Rundfunk versäumt, die exakte Linie der Diskriminierenswerten zu bestimmen. Somit kann "die Gesellschaft" die Frage gar nicht beantworten. Wir sind vorprogrammiert, uns zu streiten. Aber auch das wäre ein Anfang.

  • Wir sind nicht zu wenig solidarisch sondern zu solidarisch mit einigen, die es nicht verdient haben. Warum müssen wir eigentlich 16 Beamte dulden, die doch kaum etwas Produktives beitragen? Warum muss ein Drittel unseres Haushalts für Rente draufgehen, wenn man doch privat besser vorsorgen kann? Warum müssen wir - als Ärmste in der EU - den italienischen, griechischen, franzöischen und spanischen Sozialstaat retten? Warum müssen wir so viele Asylanten aufnehmen und für die auch noch Geld bezahlen, obwohl die nichts in unseren Sozialstaat eingezahlt haben? Und warum müssen wir so viele NGOs heimlich über den Staat finanzieren, die gegen die Bevölkerung arbeiten?

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