Ihre Kommentare Wer hat Sie überzeugt?

16 Kommentare

  • Prof. Bude ha mich nicht überzeugt.
    Die Schnelltests sind nur in begrenztem Umfang verfügbar und können z.B. schwache Infektionen nicht nachweisen.
    Das Recht auf Lebensschutz und unser gesetzliches Verbot jemand einzusperren, ohne dass er eine Straftat begangen hat, basieren auf der selben historischen Grundlage. Ich kann nicht einen Grundsatz über den anderen erheben und Menschen in Hotels sperren, weil sie einer gesellschaftlichen Absprache nicht zustimmen.
    Es gibt kein Schutzkonzept gegen weitere psychologische Erkrankungen durch den Lockdown und anders als in Australien käme No-Covid nach einem Jahr großer Belastungen. Wir würden unser Experiment auf Kosten schwerster psychologischer Erkrankungen und deren Folgen führen, was mit dem Lebensschutz eigentlich auch nicht vereinbar ist.
    Zuletzt, wie lange soll das anhalten? Das Virus kann jederzeit in eine grüne Zone zurück und sie zu einer roten machen. Wollen wir uns für immer in solche Zonen einteilen?

  • Ich bin sehr dafür, die No-Covid-Strategie auszuprobieren. Die derzeitgen Lock-Down-Maßnahmen gehen jetzt schon bald 3 1/2 Monate lang - mit mäßigem Erfolg und einer Ungleichbehandlung in der Wirtschaft und im sozialen Leben. Wie lange diese Maßnahmen aufrecht erhalten werden müssen, ist nicht absehbar, bei Lockerungen ist mit neuen Schließungen zu rechnen. Dann ist doch ein konsequentes Handeln aller über einen absehbaren Zeitraum der für alle bessere Weg.

    Den Gegnern der No-Covid-Strategie ist die Lektüre des oben verlinkten No Covid Papiers zu empfehlen, das die Gegenargumente aufgreift.

  • Im Prinzip haben die "No Covid Vertreter" die besseren Argumente weil sie
    a) auf Schwarmintelligenz setzen und die Gesamtintelligenz der Summe der Menschen in Deutschland größer ist die Gesamtintelligenz der Summe der Menschen in Bundesregierung und Landesregierungen. Die Effizienz der Schwarmintelligenz hat sich beispielsweise jüngst gezeigt als die Summe der Kleininvestoren die Hedgefonds geschlagen haben,
    b) auf Subsidiarität setzen und demgemäß der Bürgermeister von Rostock in seinem Verantwortungsbereich erfolgreicher ist als die Kabinette im Bund und in den Ländern in ihren Verantwortungsbereichen.
    Schwächen in der Argumentation der "No Covid Vertreter" beruhen darauf, daß sie
    1. sich mit dem Begriff "No Covid" begrifflich unüberlegt in den Bereich der Querdenker begeben anstatt alternativ den Begriff "Zero Covid" zu nutzen und
    2. Inselstaaten als Vorbilder nutzen, die natügemäß als "Schutzgebiete" nicht durch Polizisten eingegrenzt werden müssen!

  • Herr Bude hat mich überzeugt. Die Leute sind genervt und wütend, weil -typisch Deutsch - an alles mit Methoden d. dialektischen Besinnungsaufsatzes herangegangen wird. "Ja - aber ...". Und ist die Ideen noch so gut, es wird sich doch bestimmt etwas finden lassen, das nicht so optimal ist. Ich erinnere mich an einen Beitrag im HR über den Impfstart in Hessen, in dem der Moderator den DRK Verantwortlichen fragte, was denn hätte besser laufen können. Der meinte, es sei eigentlich alles bestens abgelaufen. Auf die erneute Nachfrage nach Verbesserungspotential erwiderte der DRK-Mann sich wiederholend, es sei alles gut gewesen. Der Moderator ließ allerdings nicht locker und fragte erneut fast verzweifelt, ob denn nicht wenigstens einige Kleinigkeiten zu verbessern gewesen seien. Mein Rat: losgehen, justieren, weitergehen, justieren, weitergehen - und u.U. bei Misserfolg wieder anfangen. Ja-Aber-Brille absetzen und lasst uns mit dem Klagen und Jammern aufhören. Grüße an HR-Info und Herrn Bude

  • Herr Bude hat mich überzeugt. Je eher und konsequenter die No-Covid-Strategie praktiziert w wird, desto schneller kommen wir aus der Krise, sogar vor den Massenimpfungen. Davon bin ich überzeugt. Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren. Es ist fünf nach zwölf!

  • Ich fand die Argumente für die No-Covid schon überzeugend. Eine andere Strategie auszuprobieren, statt ewig verlängernden Lockdowns. Die Impfungen sind wichtig und gut, werden 2021 die Normalität aber nicht wiederherstellen. Wie lange können Unternehmer*innen, Kultur, Kinder, Eltern den momentanen Zustand noch aushalten?

    Was ich mich frage ist die Sicherheit der Test bei der No-Covid Strategie: wenn die Virenlast nicht hoch genug ist, schlägt der Test nicht an. Wie hoch wäre hier das Risiko?

  • Guten Tag!
    Die Sendung hat mir grundsätzlich gut gefallen, ich versteh die Strategie jetzt etwas besser :)
    Zwei Kritikpunkte hab ich:
    1. der Moderator ist qualitativ nicht so gut aufgenommen. Er ist verständlich, aber diese Badezimmeraufnahmen haben mich mehrmals fast zum Wegklicken gebracht.
    2. ...Hörer und Nutzer. Ihr müsst ja nicht Gendersternchen nutzen, aber vllt wenigstens eins von beiden weiblich? Öffentlich-rechtliche sollten da mit Vorbild voran gehen :)
    Sonst alles schick & freu mich auf die nächste Folge!

  • Wirklich ein kompletter Unsinn. No Covid tönt natürlich sehr gut, wird jedoch nie und nimmer zu erreichen sein. Endlich mal mit den Impfungen vorwärtsmachen, stufenweise lockern und endlich einmal lernen, normal mit diesem Virus zu leben. Danke!

  • Herr Budes Vorschlag ist ein Versuch das bisherige auf und ab zu durchbrechen, daher würde ich gerne an einem solchen Experiment teilnehmen.

    In einem "abgeriegelten" Gebiet muß dann natürlich auch nachbarschaftliche Mitverantwortung übernommen werden.

  • Obwohl ich ein Verfechter der Coronabeschränkungen bin sehe ich diesen Ansatz doch eher kritisch. Nicht wegen mir persönlich, sondern es ist vielmehr der Tatsache geschuldet, dass die Bevölkerung coronamüde ist. Weitere massive Einschränkungen und sogar polizeilich durchzusetzende Maßnahmen halte ich für sehr schwierig umzusetzen und würde den Coronaleugnern und deren Mitstreiter und den anderen Glaubensrichtungen Wasser auf die Mühlen geben. Das Konzept konnte mich nicht überzeugen.

  • Wie Hr.Prof. Streek und viele Internationale Wissenschaftler schon mehrfach angemerkt haben ist No covid nicht möglich! Unbeachtet bei einem solchen Vorschlag bleiben außerdem die multiplen Kollateralschaden sowohl in medizinischer, psychologischer als auch sozialer und Ökonomischer Hinsicht. bis jetzt schein es auch keine Untersuchungen und Zählungen hierzu zu geben, was schon sehr erstaunlich ist! Diese Schäden an Leib und Leben, vor allem schwacher Bevölkerungsgruppen finden in solchen Überlegungen kaum Eingang. Mittlerweile bezweifelt selbst die Who die Wirksamkeit von Lockdowns. Kinder zB. die unter Gewalt in der Familie leiden dürfen von Familien-Helfern nicht mehr besucht werden- viele Missstände treten in Lockdowns nicht zu Tage , weil sie sich eben hinter verschlossenen Türen ereignen. Wie Frau Lufen ja sehr eindringlich in Ihrem Post dargelegt hat werden diese gefährdeten Bevölkerungsgruppen kaum beachtet und Ihre Fürsprecher kommen interessanter weise kaum zu Wort.

  • Ich wäre sofort dabei, doch hat die Bundesregierung noch nie auf klar sprechende, kluge Menschen gehört und der Regierungsapparat ist zu bürokratisch, sowie von viel Lobbyismus durchwachsen. Schade, daß solche Leute, selbst wenn sie wollten, in der Politik keine Chance hätten, da die Motive jemanden zu unterstützen selten den dringlichen oder logischen Vorgängen unterliegen. Weiter so HR..Sehr gutes Streitgespräch.

  • Es würde sich nicht alles eins zu eins umsetzen lassen, aber in modifizierter Form durchaus eine vielversprechende Strategie, die man gut in kleineren Städten anwenden könnte, für's erste.

    Prof. Bude ist einer der ausgeschlafensten Menschen, die ich kenne. Logisch, praktisch, ein bisschen visionär und überhaupt nicht "verkopft". Man sollte ihm zuhören und ernst nehmen.

  • Vollkommen selbstgerecht bezeichnen Sie Menschen als Idioten, die IHREN Ansatz, Ihren Ideen nicht teilen, Obschon Sie nur auf dem Rücken der Existenz vieler experimentieren wollen und keinerlei Garantien abgeben können.

    Wenn ich Person diffamiere und sage, du bist ein Idiot, dann habe ich schon ein Auschlusskriterieum. Das heisst ich muss ein Argument nicht ernst nehmen. Und das ist das verfängliche in der Diskussion über Strategien, dass ich eine geschlossene Meinungsdecke dazu entschließt bestimmte Argumente nicht einmal ernst zu nehmen, das die aus dem und dem Mund kommen.

    Vielmehr zeigt aber die jüngste Ioannidis Meta-Studie sehr wohl Alternativen auf, die wesentlich einfacher umzusetzen sind. Harte Lockdowns erwiesen sich demnach NICHT als überlegene Strategie gegenüber dem Schwedischen Modell.

  • Bude hat mich überzeugt. Er scheint sich intelligente Mechanismen ausgedacht zu haben, vieles davon klang konsequent und logisch. Ich wundere mich oft wie schlecht die Bundesregierung das Virus in Schach gehalten bekommt. Da muss es doch noch effektivere Ansätze geben. Budes grüne Zonen klingen danach.

  • Herr Bude hat mich absolut überzeugt! Ich bin total motiviert und wäre sofort dabei, No COVID für unsere Stadt und unseren Landkreis anzustreben. endlich mal eine Perspektive Warum nicht ausprobieren? Unbefriedigendes Jojo ohne Perspektive kennen wir jetzt schon

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