Numerisch-relativistische Simulation zweier einander umkreisender und verschmelzender Neutronensterne. Dargestellt sind die bei der Verschmelzung abgestrahlten Gravitationswellen.

Es war die Physiksensation des Jahres 2016, und würde man Alfred Nobels Testament wörtlich nehmen, müsste sie den diesjährigen Preis für Physik zugesprochen bekommnen: Im Februar wurde der erste Nachweis von Gravitationswellen bekanntgegeben.

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zum hr.de Audio Dellen in der Raumzeit – über die Fahndung nach den Gravitationswellen des Albert Einstein

Der Schattenriss eines Wissenschaftlers ist am 11.02.2016 auf einer Visualisierung von Gravitationswellen während einer Pressekonferenz vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert Einstein Institut) in der Leibniz Universität in Hannover zu sehen.
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Die Fachwelt war verzückt, denn die Allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein wurde durch diese Entdeckung eindrucksvoll bestätigt. Doch noch aus einem zweiten Grund jubelten die Forscher: Gravitationswellen können bislang unerklärliche Details über kosmische Extremereignisse enträtseln, zum Beispiel über die Kollision zweier schwarzer Löcher. Die Detektoren, mit denen sich Gravitationswellen messen lassen, sind riesig und hochkomplex – kilometerlange Laserlineale voller Spezialtechnik.

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zum hr.de Download Manuskript: Dellen in der Raumzeit

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Neben LIGO in den USA gibt es noch weitere Anlagen auf der Welt: In Deutschland ein Prototyp namens Geo600, und Virgo in Italien, quasi das europäischen Pendant zu LIGO.

Frank Grotelüschen hat diese Anlagen besucht.

Sendung: hr-iNFO, 02.10.2016, 07:35 Uhr

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