Laufmaschine, Tretkurbelveloziped, Sicherheitsniederrad: Vor 200 Jahren wurde das erste Fahrrad erfunden. Seitdem hat es eine rasante Entwicklungsgeschichte hinter sich und musste dabei fast von Anfang an um seinen Platz im Verkehrssystem kämpfen.

Vor 200 Jahren, im Juni 1817, rollte Freiherr Karl von Drais auf seiner Laufmaschine von Mannheim nach Schwetzingen. Er fand viele Bewunderer und Nachahmer, und rasch wurden die ersten Gehweg-Verbote erlassen, weil Laufmaschinen-Fahrer mit Fußgängern in Konflikt gerieten. Heute ist das Radfahren so beliebt wie noch nie, aber es mangelt an ausreichend Raum auf den Straßen. Verkehrswissenschaftler fordern, den Radverkehr deutlich auszubauen, breitere Radwege und sichere Parkmöglichkeiten zu schaffen. Als Beitrag zum Klimaschutz – und um den Autoverkehr vor dem Kollaps bewahren.

Für Wissenswert hat Karin Trappe die große Ausstellung "2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades" in Mannheim besucht und mit Radherstellern und Verkehrswissenschaftlern gesprochen.

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"2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades" Der reich bebilderte Katalog zur Ausstellung im TECHNOSEUM in Mannheim kostet im Museumsshop 24,95 Euro und im Buchhandel 29,95 Euro.

Die Ausstellung zum 200-jährigen Jubiläum des Fahrrads ist bis zum 25. Juni 2017 zu sehen.

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