Es war Alma Rosé, eine Wiener Geigerin, die als Dirigentin des Mädchenorchesters von Auschwitz eine solche Autorität besaß, dass sie vielen jungen Frauen das Leben retten konnte

Sie selbst überlebte Auschwitz nicht. Am 4. April 1944, gut neun Monate vor der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz starb Alma Rosé unter besonders tragischen Umständen.

Auschwitz ist heute zu einem Synonym für den Holocaust geworden, für die systematische Vernichtung von Menschenleben durch die Nazis. Deshalb erstaunt es umso mehr, dass SS-Leute und Lagerkommandeure ihre Liebe zur Musik an diesem grausamen Ort pflegten und sogar eigene Orchester unterhielten.

Nun jährt sich Alma Rosés Todestag zum 75. Mal.
In hr-iNFO Wissenswert erinnern wir deshalb an eine bemerkenswerte Frau und große Musikerin.

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