Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2017 erinnern wir in Wissenswert an eine bemerkenswerte Frau und Künstlerin: Alma Rosé, die Auschwitz nicht überlebt hat.

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Holocaust Gedenktag
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Als am 27. Januar 1945 das Konzentrationslager Auschwitz befreit wurde, war das Mädchenorchester von Auschwitz bereits nach Bergen-Belsen in der Lüneburger Heide gebracht worden. Die meisten haben die Zeit im Lager überlebt – dank des Einsatzes und der Autorität ihrer Orchesterleiterin Alma Rosé, die das Ende von Auschwitz tragischerweise selbst nicht mehr erlebt hat.

Alma Rosé stammte aus einer Wiener Musikerfamilie: Ihr Vater war Konzertmeister der Wiener Hofoper, ihr Onkel der Dirigent und Komponist Gustav Mahler. Vor ihrer Deportation war sie eine europaweit gefeierte Musikerin und Gründerin eines Wiener Frauenorchesters.

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Mehr zum Thema

"Alma Rosé. Wien 1906 – Auschwitz 1944" von Richard Newman und Karen Kirtley. Übersetzt von Wolfgang Schlüter. Weidle Verlag, 480 Seiten, 34,00 EUR.

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Wissenswert erinnert an eine bemerkenswerte Frau und Künstlerin. Mitunter erzählt Anita Lasker-Wallfisch, die Cellistin im Mädchenorchester von Auschwitz, von einem Leben, das sich in einem Satz zusammen fassen lässt: "An ihrer Wiege stand Gustav Mahler, an ihrer Bahre Josef Mengele."

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