Atomuhren sorgen dafür, dass Datenpakete koordiniert durch Glasfasern und Funknetze flitzen. Ohne sie würden auch unsere Navis nicht funktionieren. Doch die Entwicklung geht weiter.

Seit bald 50 Jahren, seit Oktober 1967, geben Atomuhren unserem Leben einen präzisen Takt vor – und auch der Wirtschaft. Wenn zum Beispiel Computer mit Aktien handeln, kann geschieht das innerhalb von Sekundenbruchteilen. Es ist schon vorkommen, dass Transaktionen scheinbar bereits vollzogen waren, bevor sie veranlasst wurden. Dieser so genannte Hochfrequenzhandel ist daher überaus umstritten. Der Grund: Er ist mittlerweile derart schnell geworden, dass die Regulierungsbehörden ihre liebe Not haben, ihn zu überwachen. Doch in Kürze bekommen sie ein neues Instrument in die Hände, basierend auf den besten Atomuhren der Welt. Experten tüfteln inzwischen zudem an Atomuhren, die zu einem Alltagsgegenstand werden sollen, womöglich eingebaut in jedes Laptop. Frank Grotelüschen hat einige Forscher besucht.

Zum Wissenswert-Podcast

Jetzt im Programm