Rechteckig, praktisch, starr – das sind die hervorstechenden Merkmale von vielen unserer heutigen Elektronikgeräte. Denn egal ob Laptop oder Tablet, Bildschirm oder Smartphone: Sie sind zwar transportabel, aber sie haben stets eine eckige und zuweilen ziemlich unhandliche Form. Das wollen manche Forscher nun ändern.

Sie entwickeln elektronische Tattoos, mit denen sich Handys bedienen lassen, sie tüfteln an Sensoren auf der Fingerkuppe, die uns einen Magnetsinn verleihen, und sie planen einen Touchscreen, der sich zum Beispiel in die Armlehne des Wohnzimmersessels einschmiegen kann. Dafür jedoch müssen sie eine neue Form von Elektronik kreieren: biegbare Bauteile, die sich an gekrümmte Formen anpassen sowie dehnbare Komponenten, die mit Haut und Kleidung mitbewegen. An etlichen deutschen Forschungszentren wird hieran gearbeitet, und manche der neuen Techniken könnten schon bald den Sprung auf den Markt schaffen.

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