Die Terrororganisation IS hat im Nordirak nach Jahren mit Krieg, Terror und Angstherrschaft keine Vormachtstellung mehr. Aber auch davor war die Region keineswegs befriedet.

Der erste und der zweite Golfkrieg unter Saddam Hussein, Menschenrechtsverletzungen unter seiner Willkür-Regierung, schließlich die Interventionen der USA und der Irakkrieg 2003.

Etwa eine Stunde entfernt von Mossul, einem Zentrum des IS-Terrors bis 2017, liegt in der Autonomen Region Kurdistan die Stadt Erbil. Dorthin, in den Nordirak war Katie Gallus gereist, mit vielen Fragen: Wie haben das die Menschen überlebt? Und wie lebt man weiter nach so viel Krieg und Zerstörung? Und jetzt auch noch Corona – die Kette der Krisen scheint nicht abzureißen.

Was heißt das für die junge Generation? Hat sie den Lebensmut verloren oder gibt es etwas, das sie antreibt?

Katie Gallus hat im Nordirak hochmotivierte Menschen getroffen, die etwas aufbauen wollen für sich und ihr Land. Damit sind sie Teil der Bewegungen im Nahen wie im Mittleren Osten, in Beirut oder Bagdad, die gegen die hohe Arbeitslosigkeit ankämpfen.

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