Das Gedächtnis befähigt uns nicht nur dazu, in die Vergangenheit zurückzublicken, sondern vor allem vorauszuschauen. Das sagt Hannah Monyer, eine der weltweit führenden Hirnforscherinnen.

An der Universität Heidelberg erforscht die Neurobiologin, welche Veränderungen im Gehirn passieren, wenn Mäuse lernen, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden. Und wie diese Veränderungen im Schlaf wieder verändert und verfestigt werden. Aus vielen Mosaiksteinen hat Prof. Hannah Monyer jetzt ein großes Tableau des Gedächtnisses entworfen und gemeinsam mit dem Philosophen Martin Gessmann ein Buch darüber geschrieben.

Im Gespräch mit Regina Oehler erzählt Hannah Monyer, die in Rumänien geboren wurde und als 17-jährige allein nach Heidelberg floh, von ihrer Liebe zum Labor und dem erstaunlichen neuen Blick auf das Gedächtnis.

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