Am 19. August 1839 veränderte eine Erfindung die Welt. Luis Daguerre gab offiziell die Erfindung der Fotografie bekannt und stellte ein erstes Foto vor: „Boulevard du Temple“.

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Er fotografierte eine Straßenszene in Paris mittags um Zwölf. Aber weil die Belichtung fast 20 Minuten dauerte, sah man fast keine Menschen. Nur einen Schuhputzer mit Kunden, der sich längere Zeit nicht bewegt hatte. Dieses Foto war der Beginn eines Siegeszuges der Fotografie.
Immer neue Technologien erlaubten den Fotografen immer besser etwas „abzulichten“. Die Fotografie fand Einzug in die Medizin, die Wissenschaft, die Physik und die Astronomie. Nur der Kunstmarkt tat sich schwer, die Fotografie als gleichwertige Gattung neben Malerei, Plastik und Skulptur zu sehen. Seit dem Vormarsch der Konzeptkunst hat sich das geändert.

Die Digitalisierung ermöglichte einen weiteren Quantensprung. Mit digitalen Nachbearbeitungen werden neue künstlerische Räume erschlossen. Und weil sich die Fototechnologie nach wie vor weiterentwickelt, ist das Ende der Formfindung in der fotografischen Kunst noch lange nicht erreicht.

hr-iNFO Wissenswert über den Siegeszug der Fotografie bis in die Kunst hinein – u.a. mit Christina Leber, Kuratorin einer der bedeutendsten Fotografie-Sammlungen in Europa.

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