An der Grippe sterben jedes Jahr viele tausende Menschen. Zwar gibt es Impfungen. Aber anders als bei Masern oder Röteln, gegen die eine Impfung das ganze Leben lang schützt, müssen sich Menschen gegen das Grippevirus jedes jahr aufs Neue impfen lassen.

Und selbst dann sind lediglich zwischen 10 und 60 Prozent der Geimpften geschützt. Denn Influenza-Viren können sich leicht verändern.

Die Lösung wäre ein Impfstoff, der dauerhaft gegen alle Varianten des Influenza-Virus wirkt. An ihm wird seit vielen Jahren geforscht.

Jetzt stehen Wissenschaftler*innen mikrobilogische Werkzeuge zur Verfügung, die den Durchbruch bringen könnten. Der Virologe Peter Palese und der Mikrobiologe Barney Graham haben in den USA Impfstoffe entwickelt, die möglicherweise bald zum Einsatz kommen können. Der hr-iNFO Wissenswert-Autor Joachim Budde hat beide in den USA getroffen.

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