Im April 1919 - der erste Weltkrieg war kaum vorüber - da gründeten 32 Staaten die "International Labour Organization", kurz ILO.

Was ihnen vorschwebte war "ein wilder Traum" - so nannte es der spätere US-Präsident Franklin D. Roosevelt. Ein Traum, der davon handelte, dass alle Menschen auf der Welt zu fairen Bedingungen arbeiten.

Was ist heute, 100 Jahre später, aus diesem Gründungs-Traum der ILO geworden? Wie ist es um die Arbeitsbedingungen weltweit bestellt, was hat die ILO erreicht? Und woran scheitert sie – bis heute?

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hr-iNFO-Wissenswert-Autor Caspar Dohmen schaut nach Indien und Bangladesch, nach Großbritannien, in die Schweiz und nach Berlin und nähert sich so der Frage: Ist die IlO zum reinen Papiertiger verkommen - wie ein Gewerkschafter nahelegt - oder ist sie gar, in den Worten eines Wissenschaftlers, trotz allem die wichtigste, wenn auch unbekannteste, UN-Organisation überhaupt?

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