Als 2012 eine Biologin und eine Biochemikerin untersuchten, wie sich Bakterien gegen Viren schützen, entdeckten sie ein Werkzeug, dass die Gentechnik in wenigen Jahren revolutionierte: Crispr/Cas.

Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna erhielten dafür am
7. Oktober 2020 den Nobelpreis für Chemie.

Tiere nach Maß, Pflanzen nach Maß, irgendwann auch Menschen nach Maß? Die Erfindung und Entwicklung einer „Gen-Schere“, eines molekularbiologischen Werkzeugs, macht es möglich, immer rascher, einfacher, gezielter, umfassender und nachhaltiger in unsere Natur einzugreifen. Neben dem Einsatz für die Erforschung von Krankheiten rückt die Auferstehung des Mammuts durch genetischen Umbau von Elefanten und die Ausrottung von Malaria in denkbare Nähe.

Wollen wir das? Welche ethischen Fragen stellen sich durch die Crispr/Cas-Revolution?

Wiederholung aus dem Funkkolleg "Biologie und Ethik" 2018

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Zum Artikel Die Crispr-Cas-Revolution und was die Genschere für uns bedeutet

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