Der Muttertag geht auf eine Initiative der amerikanischen Frauenrechtlerin Anna Jarvis zurück. Um ihre 1905 gestorbene Mutter zu ehren und auf die Belastung von Frauen aufmerksam zu machen, forderte sie einen Festtag für alle Mütter.

In Deutschland griffen die Nationalsozialisten diese Idee auf, weil sie gut zur NS-Mutter-Propaganda passte. Und die wirkt durchaus bis heute.

Dazu beigetragen hat: Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind, ein Buch von der Ärztin Johanna Haarer, die preußische Disziplin und Härte für die Erziehung forderte.

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Wie und warum dieses Buch bis heute wirkt, welche Zerrbilder rund um das Muttersein entstehen, darum geht es in hr-iNFO Wissenswert.

Denn: Mutter sein bedeutet, immer wieder mit Zuschreibungen von außen konfrontiert zu sein: Raben-Mutter oder sanfte, aufopfernde Seele, Latte-Macchiato-Mutter oder tüchtige Leiterin eines kleinen Familienunternehmens.

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