Boden ist eine Grundlage unseres Lebens - und fragil: 300 Jahre kann es dauern, bis ein Millimeter fruchtbarer Boden entstanden ist. Ihn zu vernichten, geht wesentlich schneller.

Und mit jedem Millimeter vernichteten Bodens schrumpft der größte Lebensraum der Erde. Denn im Boden leben mehr Organismen, als auf der Erde und in den Ozeanen.

Um ihre Böden lebendig zu halten, bauten Landwirte früher Humus auf. Mit ihm nährten sie Äcker und Felder. Die moderne Landwirtschaft indessen nutzt den Boden oft nur noch als bloßes Substrat, gedüngt etwa mit Exkrementen aus der industriellen Fleischfabrikation. Die Gesundheit der Böden und der Lebewesen in ihm gerät dabei gern aus dem Blick. Obwohl es Alternativen gibt. Ein Stichwort heißt hier: Humuswende. Sie könnte Böden sogar in heißen Sommern hitzeunempfindlicher machen. Und Bodenorganismen bessere Lebensbedingungen sichern.

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Zum Artikel Die Spur der Würmer: Ein Blick auf das Leben unter unseren Füßen

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Literaturhinweis:
Florian Schwinn: Rettet den Boden! - Warum wir um das Leben unter unseren Füßen kämpfen müssen
Westend Verlag, Frankfurt am Main 2019, 240 Seiten, Hardcover, ISBN-13: 978-3864892424

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