Musik und bildende Kunst waren ihnen wichtig, sie machten sich Gedanken über ihren Glauben und engagierten sich für die Gemeinschaft.

Es waren moderne Menschen, die vor rund 40.000 Jahren auf der Schwäbischen Alb lebten – und uns Kunstwerke und Musikinstrumente von atemberaubender Schönheit hinterlassen haben.

Viele dieser Artefakte hat ein Amerikaner entdeckt, der seit 23 Jahren in Tübingen forscht und lehrt: Nicholas Conard, Senckenberg-Professor für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie an der Universität Tübingen.

Gefunden haben er und sein Team sie in Höhlen, die so sprechende Namen wie „Hohler Fels“, „Geißenklösterle“ oder „Vogelherd“ tragen. Im Jahr 2017 wurden die Höhlen und Eiszeitkunstwerke der Schwäbischen Alb zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Regina Oehler hat mit Nicholas Conard gesprochen.

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