Weltweit fließen nur noch 37 Prozent der großen Flüsse ungehindert. Das bilanzierte 2019 eine Studie im Wissenschaftsjournal Nature.

Anlässlich des Internationalen Aktionstags für Flüsse und gegen Staudämme am 14. März wird deshalb erneut gefordert, Dämme abzureißen und ehemalige Staubecken wieder zu bepflanzen.

In Europa ist das aber noch die Ausnahme. Wasserkraft gilt als eine tragende alternative Energiequelle -  auch wenn es Wissenschaftler gibt, die sagen, sie sei weder nachhaltig noch klimaneutral. Ein Gegenbeispiel kommt aus dem Nordwesten der USA, dort sind am Elwha River zwei Großstaudämme zurückgebaut worden.

Der Elwha fließt nun wieder frei von seiner Quelle in den Bergen der Olympic-Halbinsel bis in den Pazifischen Ozean. Wildpflanzen und Wildtiere haben sich wieder vermehrt. Lassen sich die bei dem Projekt gemachten Erfahrungen auch auf Flüsse in Europa übertragen?

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