Das Naturhistorische Museum Mainz besitzt über 25.000 Fossilien von Eiszeittieren, manche von ihnen werden als lebensgroße Rekonstruktionen ausgestellt. In "Wissenswert" erzählt Museumsdirektor Herkner, wie sie entstehen und wie man anhand von Fossilien auf Körperhaltung oder Aussehen ausgestorbener Tiere schließen kann.

Die Sammlung in Mainz ist die größte ihrer Art im Rhein-Main-Gebiet. Im Schnitt sind die meisten der Fossilien von Eiszeittieren 650 Millionen Jahre alt und stammen aus den Mosbacher Sanden von Wiesbaden – darunter Säbelzahnkatze, Europäischer Jaguar und Steppenmammut. Manche der Tiere werden im Museum sogar als lebensgroße Rekonstruktionen präsentiert und zeigen, wie man sich die Arten von damals heute vorstellt.

In hr-iNFO-Wissenswert erzählt Museumsdirektor Bernd Herkner, wie solche Rekonstruktionen entstehen und wie man anhand von Fossilien auf die Körperhaltung, die Bewegungsmöglichkeiten oder das Aussehen ausgestorbener Tiere schließen kann. Außerdem erzählt er davon, dass es in Rheinhessen noch früher auch mal karibisch warm war: Vor gut 25 Millionen Jahren konnte man dort Seekühe, Flamingos und Elefanten beobachten.

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