Geburten finden heute fast selbstverständlich im Krankenhaus statt. Hausgeburten werden immer seltener. Doch das war nicht immer so.

Die sogenannte Gebärkultur, also die Kultur rund ums Kinderkriegen, wandelt sich stetig: Jede Generation, jede Gesellschaft hat ihre eigenen Anforderungen. Und die haben immer auch mit den Rechten der Frauen zu tun und mit dem Status der Hebammen in der Gesellschaft.

Wie sich das Berufsbild und die Arbeitsbedingungen von Hebammen mit der Zeit verändert haben, erforscht die Marburger Professorin Marita Metz-Becker. So will sie unter anderem herausfinden, wie der Beruf Hebamme weiterhin attraktiv bleiben kann. Eine wichtige Frage in einer Zeit, in der es immer weniger Hebammen gibt, weil sich ihre beruflichen Rahmenbedingungen immer mehr verkomplizieren.

Für hr-iNFO-Wissenswert hat sich Regina Oehler mit Marita Metz-Becker zum Gespräch getroffen.

Jetzt im Programm