Wer hat eigentlich eines der populärsten Lieder zum größten Fest der Christen geschrieben? Ein Jude. „White Christmas“ stammt von Israel Isidore Berilin.

Als Irving Berlin avanciert er in den USA zu einem der erfolgreichsten Songschreiber seiner Zeit. Benjamin David Goodman lernte das Klarinettespielen in der Kehelah-Jacob-Synagoge von Chicago, später stieg er auf zum King of Swing. Robert Zimmerman wird als Bob Dylan weltberühmt, Lewis Allen Rabinowitz kennen wir als Lou Reed.

Es gehört zur Geschichte der Juden im Pop: sich einen neuen Namen geben, um nicht als Jude identifiziert zu werden - eine Überlebenstechnik. In der dritten Folge von “Ohne Migration kein Pop“ erzählt Klaus Walter von einigen der vielen Jüdinnen und Juden, die allein oder mit ihren Familien auf der Flucht vor Vertreibung und Ermordung in den USA landen und dort tragende Rollen in der Popkultur der USA übernehmen.

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Zum Artikel Ohne Migration kein Pop (Teil 3): Jüdische Migration und der US-Pop

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