Höchste Zeit, einmal die Geschichte von Rap und HipHop zu erzählen und die Bedeutung dieser Kunstform zu würdigen. Klaus Walter tut dies in seiner neuen Folge der Popstories in hr-iNFO-Wissenswert.

Spätestens seit der Echo-Verleihung ist der deutschsprachige Rap in aller Munde – mit samt seinen antisemitischen, Frauen verachtenden und homophoben Ausfällen. Im Zuge der überhitzten Debatten um Kollegah und Farid Bang gerät HipHop als Genre unter Generalverdacht.

Dabei ist die spezifisch deutsche Variante des sogenannten Battle- oder Gangster-Rap nur eine äußerst marginale Facette einer Musik, die einen globalen Siegeszug hinter sich hat und heute in weiten Teilen der Erde die dominierende Pop-Kultur darstellt.

Im Rap werden praktisch alle Fragen unseres Lebens verhandelt, es geht um das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, um Rassismus, um Geld und Macht, Familie und Sexualität, Sport … von den Anfängen in der New Yorker Bronx in den frühen Achtzigern, genaugenommen noch früher in Jamaika, über die erste kommerzielle Blüte in den 90ern und die regelmäßigen Besuche von Rappern im Weißen Haus in der Ära Obama.

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Zum Artikel Kulturkampf, Pop & Politik - Eine kleine Geschichte des HipHop

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