"Our roots began in Africa", dieses Mantra verkündet Pharoah Sanders, der African American Jazz-Veteran, in seinem gleichnamigen Song.

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Zum Artikel Ohne Migration kein Pop (Teil 1): Von Afrika in die Welt – Der Sound der Sklaverei

Zwei schwarze Hände halten eine rostige Kette in den Himmel
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Seit dem 16. Jahrhundert werden geschätzt bis zu 12 Millionen Menschen im Sklavenhandel von Afrika nach Nord-, Mittel- und Südamerika verschleppt. Nicht alle überleben die Überfahrt.
Etwa 15 Prozent sterben auf hoher See oder ertrinken im Atlantik. Die meisten dieser Versklavten bringen nicht mehr als ihr nacktes Leben mit in die sogenannte "Neue Welt". Und ihre Musik.

Über die Jahrhunderte entwickeln sich aus diesen afrikanischen Roots immer neue Stile: Reggae und Ska in Jamaika, Calypso in Trinidad & Tobago, die Música Popular Brasileira, Jazz in allen Varianten, Blues, Soul, Rhythm & Blues und am langen Ende HipHop in den USA – heute ist HipHop die bedeutendste Pop-Kultur des Planeten.

Im ersten Teil unserer Reihe zeichnen wir diese kulturellen Wanderungen nach, bis hin zur "Back to Africa"-Bewegung der jamaikanischen Rastas.

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