Schon beim Wort „pädophil“ zucken die meisten zusammen. Die Vorstellung, dass Erwachsene ihre sexuellen Bedürfnisse mit und an Kindern ausleben, ist quälend, erschreckend, verunsichernd. Entsprechend bedeutet der Vorwurf, pädophil zu sein, für den Betroffenen die gesellschaftliche Ächtung

Doch was wissen wir tatsächlich über Pädophilie? Nicht besonders viel. Man geht heute davon aus, dass rund ein Prozent der Männer pädophile Neigungen haben, Frauen weitaus seltener. Pädophilie ist angeboren.


Aber bei weitem nicht jeder Pädophile verübt sexuelle Handlungen an Kindern und nicht jeder Sexualstraftäter ist pädophil. Dennoch werden sexueller Missbrauch und Pädophilie meistens gleichgesetzt. 


hr-iNFO Wissenswert klärt auf über die neurobiologischen Grundlagen für Pädophilie und für Kindesmissbrauch. Und zeigt auch, wie ein kluger gesellschaftlicher Umgang mit Pädophilie gelingen kann.

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