Die Vielfalt menschlicher Hautfarben fasziniert die Menschheit seit Jahrhunderten. Die US-Forscherin Nina Jablonski hat sich mit der Entstehung und Veränderlichkeit von Hautfarben bei modernen Menschen beschäftigt.

Mit ihren Arbeiten hat sie aufgezeigt, dass die Hautfarbe nicht dazu taugt, um Gruppen von ähnlich stark oder schwach pigmentierten Menschen einem gemeinsamen Vorfahren zuzuordnen – wie das die Verfechter der im 18. Jahrhundert in Europa entstandenen Rassenlehre vorgeschlagen hatten.

Die Arbeitsgruppe von Nina Jablonski konnte demgegenüber nachweisen, dass unterschiedliche Hautfarben eine Anpassung sind an die unterschiedlich starke UV-B-Strahlung der Sonne in unterschiedlichen Regionen der Erde. Genetische Analysen belegten zudem, dass sowohl die helle als auch die dunkle Pigmentierung mehrfach und unabhängig voneinander entstanden ist.

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