Vor genau 100 Jahren erhielt die Volksbildung in der deutschen Geschichte Verfassungsrang: Die Weimarer Verfassung von 1919 unterstützte einen beispielhaften Gründungsschub und trug dazu bei, dass wir bis heute in Deutschland ein vorbildliches Netz an Volkshochschulen haben.

Pioniere der Volksbildung waren Arbeiter und Handwerker, genauso wie Frauenvereine, die mit Bildung Aufstieg und politische Teilhabe für alle erreichen wollten. Nach 1945 und dem Ende der Nazi-Diktatur wurde Bildung der Schlüssel für die junge Demokratie, getragen von Menschen, die erkannten, dass ein neuer Politikunterricht dringend notwendig ist.

hr-iNFO Wissenswert erzählt von den Kämpfern für gute Bildung von 1919 bis heute: vom Verleger, der die "Social Studies" 1949 eigenständig aus den USA nach Deutschland brachte, um Jugendlichen gute politische Inhalte zu bieten. Und von Menschen, die erst als Erwachsene endlich lesen lernen: und zwar in einer Volkshochschule.

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