Warum haben Frauen vor der Metoo Kampagne so lange geschwiegen? Weil sie erst heute endlich Gehör geschenkt bekommen?

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Zum Artikel Vom Sprechverbot zu MeToo – Frauen, Öffentlichkeit und Macht

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Die Denkmuster, die Frauen lange aus der Öffentlichkeit ausgegrenzt haben, wurzeln tief. Seit der Antike gibt es Sprechverbote. Frauen, die öffentlich sprachen, galten als unweiblich. Auch heute noch wird Männlichkeit über die öffentliche Rede definiert: Mächtig ist, wer sie beherrscht. Frauen haben sich durchaus Macht "erobert", doch schon das Wort "erobern" zeigt, dass sie ihnen noch immer nicht gehört.

Die Deutungshoheit über sich und die eigene Stimme haben Frauen heute weitgehend gewonnen. Geblieben ist die Frage nach der Macht. #Metoo und die im Internet verbreiteten sexualisierten Drohungen Frauen gegenüber zeigen, wie Macht immer noch über die Beherrschung des weiblichen Körpers definiert wird.

In hr-iNFO Wissenswert stellt Michaela Wunderle die Machtfrage: u.a. mit Jutta Ebeling, Bürgermeisterin in Frankfurt bis 2012, Renate Schmidt, ehemalige SPD-Bundesministerin,  Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende der Grünen und Angela Dorn, hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst.

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