IB.B. King, Muddy Waters, Robert Johnson, John Lee Hooker – als die großen Namen des Blues sind uns vor allem Männernamen bekannt. Dabei gab es von Anfang an Frauen im Blues. Schon im Sommer 1920 nahm Mamie Smith einen Blues-Song auf Schallplatte auf und machte damit den Blues populär.

Die Frauen hatten es schwer, sich zu behaupten, weil sie nicht nur schwarz waren, sondern eben auch Frauen, und bluessingende Frauen galten als besonders liederlich.

Aber sie waren da, sie schrieben Geschichte und sie fanden Nachahmerinnen. Ma Rainey, Sippie Wallace, Alberta Hunter, Bessie Smith, Memphis Minnie – die Blues-Frauen sangen, managten ihre Bands, gingen auf Tour, kochten Mahlzeiten und zogen ganz nebenbei noch Kinder groß.

Dagmar Fulle erzählt die vergessenen Geschichten der Blues-Frauen und folgt ihren Spuren zu den Blues-Frauen von heute.

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