Die Erde ist gar keine Kugel, sondern flach; die Evolutionslehre ist Teufelswerk, weil Gott alle Lebewesen geschaffen hat; und einen von Menschen gemachten Klimawandel gibt es nicht.

Solche und andere Thesen vertreten Wissenschaftsleugner: Menschen oder ganze Bewegungen, die belegbare, unstrittige Erkenntnisse der Wissenschaft ablehnen und sich stattdessen auf Esoterik, Pseudowissenschaft und "alternative Fakten" berufen.

Durch den Widerstand gegen die Coronamaßnahmen wird sichtbar, wie weit verbreitet pseudowissenschaftliches Gedankengut inzwischen ist. Wissenschaftstheoretiker sehen eine allgemeine Verunsicherung in der Gesellschaft: Eine wachsende Skepsis gegenüber der etablierten, universitären Wissenschaft und ihrer Methoden.

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Zum Artikel Widerstand gegen Wissenschaft: Von Evolutionsleugnern und Klimaschutzgegnern

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Eine Wissenschaftsskepsis, die pseudowissenschaftliche Gruppen gezielt ausnutzen: Mithilfe ausgefeilter medialer Vermittlungsstrategien verbreiten sie ihr unwissenschaftliches oder esoterisches Gedankengut höchst erfolgreich und beeinflussen damit sogar konkrete politische Entscheidungen.

Warum schwindet bei immer mehr Menschen das Vertrauen in die Wissenschaft? Mit welchen Strategien arbeiten Wissenschaftsleugner? Und wie müssen Wissenschaftler ihre Erkenntnisse in Zukunft vermitteln, um auf den Widerstand gegen das wissenschaftliche Weltbild erfolgreich und nachhaltig zu reagieren? Thorsten Schweinhardt zeigt in seiner Wissenswertsendung verschiedene Spielarten von Wissenschaftsleugnung auf und fragt nach Ursachen und Hintergründen.

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